Selbst um Erfolg gebracht

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Marc-Oliver Siegwardt (am Ball) und die Heimerer Schulen Basket konnten sich gegen Gastgeber Gröbenzell nicht durchsetzen.

Landsberg – Am 7. Spieltag der Regionalliga II waren die Jungs von Coach Roman Gese zu Gast beim Tabellensiebten Slama Jama Gröbenzell, wo man an den Erfolg vom letzten Heimspiel doch gerne anknüpfen wollte. Doch Gröbenzell ließ das nicht zu und man fuhr nach einer 76:65-Niederlage wieder nach Hause.

Slama Jama gehörten die ersten Punkte, doch die Lechstädter hatten in einer teils hektisch geführten Anfangsphase den besseren Start und konnten nach Treffern von Mateusz Bobrowski und Chris Hoffmann mit 4:7 die Führung übernehmen. Landsberg wechselte erstmals – für Magnus Sauter, der nicht seinen allerbesten Tag hatte – kam Marc-Oliver Siegwardt im Aufbau, der gleich in seiner ersten Aktion an die Linie musste und kurz darauf sogar auf 4:10 erhöhte.

Aber die Gastgeber blieben am Ball und konnten den Rückstand wieder verkürzen, ehe Niklas Brakel und wiederum Chris Hoffmann der mit der shot clock zum Spielstand von 16:22 nach dem ersten Viertel einnetzte, wieder einen 6-Punktevorsprung erspielten. Im zweiten Abschnitt ließen sich die Landsberger vom teils hektischen Spiel der Gröbenzeller zu oft aus der Ruhe bringen. Zwar blieben die Mannen um Kapitän Michi Teichner weiterhin in Führung, aber der Vorsprung schmolz trotz guter Defense kontinuierlich dahin. Reihenweise vergaben die Landsberger selbst beste Möglichkeiten und brachten sich durch diese Geschenke um den verdienten Lohn ihrer Arbeit.

Einzig Niklas Brakel, Chris Hoffmann und Marc-Oliver Siegwardt konnten im zweiten Abschnitt punkten. Gröbenzell konnte diesen Abschnitt mit 20:15 für sich entscheiden, so dass es beim Spielstand von 36:37 für die Gäste aus Landsberg in die Halbzeitpause ging. Gleich nach Wiederanpfiff gingen die Gastgeber erstmals wieder in Führung ehe Landsbergs Topscorer Chris Hoffmann wieder auf 38:40 erhöhte. Die Führung wechselte nun mehrmals ohne dass sich eine der Mannschaften einen Vorteil erspielen konnte. Als sich Gröbenzell kurz vor Ende auf 57:51 leicht absetzte, war es wieder einmal Chris Hoffmann der mit zwei Dreiern in Folge zum 57:57 ausglich. Mit diesem Spielstand gingen dann beide Teams in den Schlussabschnitt.

Sudden Death im letzten Viertel: Im Schlussabschnitt machte sich nun der enorme Kräfteverschleiß der Lechstädter bemerkbar, zumal von der Bank so gut wie keine nennenswerte Entlastung kam. Während bei Gröbenzell fast jeder Wurf den Weg durch die Reuse fand, verlegte die Heimerer Truppe wieder reihenweise selbst beste Chancen. So ging das letzte Viertel verdientermaßen mit 19:8 an die Gastgeber, die damit ihren dritten Saisonerfolg verbuchen konnten. Landsbergs Coach Roman Gese nach dem Spiel: „Wir haben drei Viertel gut gespielt, haben uns aber letztendlich durch das Auslassen bester Möglichkeiten selbst um den Erfolg gebracht. Jetzt müssen wir uns auf unser nächstes Heimspiel in einer Woche gegen Schwaben Augsburg konzentrieren.“

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