Unglaubliche Mentalität beim VfL Denklingen

Markus Ansorge - VfL Denklingen - Wechsel
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Markus Ansorge strebt mit seinem Team die Rückkehr in die Bezirksliga an. Als klarer Tabellenführer ist Denklingen auch auf bestem Weg dazu.
  • Toni Schwaiger
    vonToni Schwaiger
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Denklingen – Als haushoher Meisterschaftsfavorit ist der VfL Denklingen in die Saison der Kreisliga 2 gestartet. Mit nur drei Niederlagen in 19 Spielen wurde der Bezirksliga-­Absteiger seiner Favoritenrolle auch gerecht. Er ist Tabellenführer. Was VfL-Coach Markus Ansorge zu den Spielen nach dem Re-Start und der Aussicht auf die Rückkehr in die Bezirksliga sagt, besprach er mit KREISBOTEN-Mitarbeiter Roland Halmel.

Herr Ansorge, wie fällt ihr Fazit zur Winterpause aus?

Ansorge: „Sehr positiv. Wir hatten drei Siege in den drei Kreisligaspielen. Wir sind als Erster voll im Soll. Das war unser Ziel und natürlich auch unser Anspruch.“

Richtig souverän waren die Auftritte aber nicht, oder ?

Ansorge: „Wir haben uns schwer getan, das steht außer Frage. Alle unsere Gegner waren hoch motiviert, gegen den Tabellenführer zu spielen. Die Jungs haben die Vorgaben aber gut umgesetzt und die Spiele, wenn auch knapp, aber letztlich verdient gewonnen.“

Der Ligapokal hatte für den VfL keine Priorität. Wie schätzen sie den Bewerb ein?

Ansorge: „Wenn man die Konstellation anschaut, kann man jetzt mit vier Siegen in die Bezirksliga aufsteigen. Da ist man automatisch motiviert. Geil wäre es natürlich, in der Liga als Meister und auch über den Liga­pokal aufzusteigen. Wenn wir im Ligapokal mitspielen, wollen wir auch gewinnen. Aber unser Fokus liegt ganz klar in der Punkterunde.“

Was sagen sie zu ihrer Mannschaft, die nach dem Bezirksliga-Abstieg ja zusammen blieb und durch ehemalige Landesliga-Spieler auch noch enorm verstärkt wurde?

Ansorge: „Die Mentalität der Jungs ist unglaublich. Ich habe als Trainer schon einige Mannschaften erlebt, aber beim VfL ist das noch mal ein anderes Niveau. Die Jungs sind unheimlich motiviert. Die wollen beispielsweise immer trainieren. Dazu habe ich eine unglaubliche Breite im Kader nicht nur in der Quantität, sondern auch in der Qualität. Wir können dadurch Ausfälle von Stammkräfte gut kompensieren.“

Gibt es überhaupt irgendwas, das beim VfL Denklingen noch verbesserungsfähig ist?

Ansorge: „Ausbaufähig ist unsere Torquote. Auf das Spiel bezogen, ist es die Chancenverwertung. Wir beherrschen den Gegner, spielen uns Chancen heraus. Nur lassen wir da noch zu viele liegen.“

Mit acht Punkten Vorsprung auf den Zweiten ist die Meisterschaft mehr oder weniger sicher, oder ?

Ansorge: „Von den neun Spielen, die wir noch haben, müssen wir fünf bis sechs gewinnen. Dann können wir über die Meisterschaft reden. Und wir haben noch schwere Spiele gegen die direkten Verfolger Penzing und Peiting. Klar ist der Titel unser Ziel, aber auf dem Weg dorthin, dürfen wir uns nicht ausruhen.“

Vom spielerischen sollte der VfL einen Spitzenplatz drauf haben. Das Titelrennen könnte also eher eine Kopfsache werden ?

Ansorge: „Spielerisch gehören wir sicher zu den besseren Teams, neben Penzing und Peiting. Unter dem Strich wird es aber eine Kopfsache, die Leistung auch auf den Platz zu bringen. Ich habe im Kader viele Spieler mit Landesliga- und Bezirksliga-Erfahrung. Die haben ein Top-Niveau, deshalb bin ich guter Dinge.“

Wird sich in der Winterpause personell irgendetwas tun?

Ansorge: „Nein gar nichts. Es gibt weder Zu- noch Abgänge. Es gibt bei uns auch keinerlei Handlungsbedarf. Zudem kommen die Verletzten, wie Michi Stahl, zurück.“

Wie schaut der Vorbereitungsplan aus, sofern er Corona-bedingt umgesetzt werden kann?

Ansorge: „Anfang Februar wollen wir loslegen. Wir planen mit sieben Vorbereitungsspielen, wobei der Ligapokal eingerechnet ist. Ich gehe davon aus, dass das so klappt. Ansonsten schiebt sich das Ganze nach hinten. Als Trainer, das gilt auch für meine Kollegen, muss man aktuell flexibel sein. Aber das ist halt so.“

Herr Ansorge, wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute für den Rest der Saison!

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