Blickpunkt Bezirksliga

VfL Kaufering im Torrausch - VfL Denklingen im Pokal weiter

Drei Tore beim 10:4 gegen Unterpfaffenhofen: Kauferings Mittelfeldspieler Thomas Hasche (rechts).
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Drei Tore beim 10:4 gegen Unterpfaffenhofen: Kauferings Mittelfeldspieler Thomas Hasche (rechts).
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Kaufering/Denklingen – Der VfL Kaufering im Torrausch. Der Bezirksligist schießt sich für die neue Saison warm, fegt den SC Unterpfaffenhofen-Germering in einem Testspiel mit 10:4 vom Platz. Auch wenn man Vorbereitungsspiele nicht überbewerten soll: Dieser Zehner-Pack ist bemerkenswert, kommt der Gegner doch nicht aus der Kreisklasse, sondern tritt ebenfalls in der Bezirksliga, allerdings wie Aufsteiger Denklingen, im Kreis Oberbayern, an. 

Nach dem 6:1 in Mauerstetten war es schon der zweite Kantersieg in Folge für die Truppe von Trainer Ben Enthart. Insgesamt trugen sich sieben Kauferinger in die Torschützenliste ein. Am erfolgreichsten waren Thomas Hasche (drei Treffer) und Florian Bucher (2). Zudem trafen: Philipp Bauer, Felix Mailänder, Paul Ansorge sowie Florian Borowski und Max Neuhaus. Enthart: „Die beiden sind nach ihrer Einwechslung sofort marschiert und haben schöne Tore geschossen. Das hat mich sehr gefreut.

Zehn Tore – „das ist schon eine Hausnummer“, sagt der Coach. „Das war richtig gut. Und das, obwohl wir nach dem Ausfall von Alex Schestak ohne gelernten Stürmer gespielt haben. Aber jeder Spieler meiner offensiven Reihe hat wieder gezeigt, dass er Tore schießen kann.“

Der ehemalige Landsberger Kapitän Sebastian Bonfert ging bei seinem Debüt im Kauferinger Dress zwar leer aus, begeisterte aber die Zuschauer und den Trainer. „Ruhe am Ball, geniale, perfekte Bälle nach vorne und klare Kommandos auch im Spiel. Er ist eine absolute Verstärkung für uns. Genau das, was wir uns erhofft haben.“ Und das Lob für alle: „Es macht richtig Spaß, mit dieser Mannschaft zu arbeiten.“ Nächster Test: Am Samstag um 15 Uhr bei Kreisligist SpVgg Langerringen.

Denklingen ist weiter

Stark auch der Pokal-Auftritt des VfL Denklingen. Im „Bezirksfinale“ bei Kreisligist FC Penzing setzte sich die Elf von Trainer Markus Ansorge nach frühem Rückstand durch Tore von Ludwig Kirchbichler, Johnnes Greif, Kapitän Armin Sporer und Benjamin Maass mit 4:1 durch. Denklingen ist damit der einzige „kleine Verein“ aus dem Landkreis Landsberg, der die vierte Pokalrunde erreicht hat.

Am heutigen Mittwoch geht’s schon weiter. Um 19 Uhr muss der VfL bei Kreisligist SV Polling (schaltete Dießen aus) antreten. Vier Tage später, am Sonntag, 25. Juli, um 14.30 Uhr, bestreitet der Aufsteiger beim SV Aubing sein erstes Bezirksliga-Punktspiel.

Die ursprüngliche Generalprobe gegen Landesligist FC Kempten verloren die Denklinger am vergangenen Samstag mit 0:2. Kein Beinbruch für den Coach: „Diese Niederlage ist nicht schlimm. Uns haben vier Stammspieler gefehlt, dafür haben es die Jungs hervorragend gemacht. Das stimmt mich optimistisch für das Spiel in Aubing. Das ist eine gestandene Mannschaft, die seit Jahren in der Bezirksliga spielt. Wir haben keine Angst, wissen aber, dass wir uns da ganz schön strecken müssen.“

Ansorges Fazit der Vorbereitung: „Es lief nicht alles so optimal wie ich es mir vorgestellt habe. Wegen der vielen Verletzten konnte ich kein einziges Mal meine Wunschelf aufs Feld schicken.“ Da kommt ihm das Pokalspiel gegen sicher Polling gerade recht: „Ich habe endlich alle Mann an Bord und kann zum ersten Mal meine Vorstellungen umsetzen sowie einigen Akteuren Spielpraxis geben.“ Die Devise des VfL heißt: „Volle Kanne!“ Auch wenn für Ansorge klar ist: „Die Pokalspiele nehmen wir gerne mit. Absolute Priorität hat aber natürlich die Bezirksliga.“

Sollte Denklingen im Pokal weiterkommen, geht’s in der nächsten Runde gegen den Sieger der Partie Peiting gegen Altenstadt.

Da geht was

Noch etwas „Historisches“ gibt es vom VfL: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gab’s ein Spiel der dritten Mannschaft, die in der neuen Saison in der C-Klasse spielen wird. Vor gut 150 Zuschauern gab’s eine 2:4-Niederlage gegen Blonhofen 3. Ganz egal! Ansorge: „Neues Sportgelände, zwei Aufstiege, Bezirksliga und eine dritte Mannschaft – in Denklingen geht was.“

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