Auf Schleifen-Jagd

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Sieger der Herzen – die „kleinsten“ Teilnehmer des Geländereiterwettbewerbes.

Dießen – Fast 70 Starter nahmen die Herausforderung an und stellten sich den verschiedenen Wettbewerben am Geländetag des Reit- und Fahr- vereins Ammersee. Von den kleinsten Teilnehmern beim Führzügel-Wettbewerb bis hin zum kombinierten Vielseitigkeitswettbewerb war an diesem Tag alles vertreten. Das Wetter und der Boden haben gehalten und weder bei Mensch noch Tier kam es zu nennenswerten Blessuren

Hoch konzentriert stellten sich die allerkleinsten Nachwuchsreiter den Fragen rund ums Pferd und Reiten sowie den praktischen Aufgaben – wie zum Beispiel im leichten Sitz bergauf reiten – im Führzügel-Wettbewerb Cross-Country. Das haben auch alle „Trios“ gut gemeistert – nur ein etwas übermotiviertes Pony hat leider seinen Reiter verloren, es ist aber weiter nichts passiert und alle wurden mit Schleifchen, Medaillen und Ehrenpreisen belohnt. Den ersten Platz belegte in diesem Wettbewerb Miriam Thumann vom RFV Füssen auf Holly 169, gefolgt von Clarissa Kaiser und Mia Krumbacher (RFV Au-Hallertau). 

Dies blieb auch den ganzen Tag über der einzige unfreiwillige Abstieg, obwohl beim E-Stilgelände Wettbewerb nur zwei Drittel der Paare den Parcours beenden konnten. Neben Konditionsschwächen von Pferd oder Reiter waren Orientierungsprobleme oder dreimaliges Verweigern die Hauptgründe für das frühzeitige Ausscheiden. Hier konnte sich Nadine Fischer (Pffrd. Werdenfels) mit ihrer Stute Tabea gegen Kathrin Rauh (RFV Weilheimer Pffrd.) und Gebhard Wiest durchsetzen und sich den ersten Platz sichern. 

Die Teilnehmer des kombinierten Vielseitigkeits-Wettbewerbes, die die gleiche Strecke bewältigen mussten, konnten diese im Gegensatz dazu alle erfolgreich beenden. Vermutlich lag das daran, dass die Vielseitigkeits-Reiter durch konsequente Dressurarbeit ihre Pferde besser an den Hilfen hatten, so die Einschätzung der Richter. 

Die „Allrounder“ mussten ihr Können davor schon in einer E-Dressur-Prüfung und in einem E-Stilspringen unter Beweis stellen. Am besten gelang das Nicola Schmidt vom RFV Aichen auf ihrem Pferd Utanie. Sie belegte den ersten Platz vor Sabine Kreuter (RZV Lechtal) und Daniela Bendfeldt (RFV Kaufbeuren). In ihren Kommentaren der Geländeritte lobten die Richter Monika Steinmayer und Andreas Huth, die Stärken der Reiter, ermutigten sie aber auch, an ihren Schwächen weiter zu arbeiten. 

Nach dem Turnier ist vor dem Turnier: Am kommenden Wochenende, 6. und 7. September, veranstaltet der Reit- und Fahrverein Ammersee außerdem sein großes Dressur- und Springturnier. In zehn Dressur- und sechs Springprüfungen begeben sich die Teilnehmer auf die „Jagd“ nach den begehrten Schleifchen.

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