Schwankende FCP-Leistungen am Netz

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Steffi Nichelmann setzte sich ein ums andere Mal erfolgreich gegen den großen gegnerischen Block durch.

Penzing – Auf das Glück der Tüchtigen haben am Samstag offensichtlich die Volleyballerinnen des FC Penzing gesetzt. Trotz schwankender Leistungen holten sie gegen PSV München nach Tie-Break und MTV Pfaffenhofen (3:1) je einen Siege und damit insgesamt vier Punkte.

Gegen den direkten Tabellennachbarn PSV München hatte Penzing noch eine Rechnung offen. Mit viel Motivation ging das Team deswegen in den ersten Satz des Tages und ließ dem Gegner keine Chance das eigene Spiel aufzubauen. Der Penzinger Block stand „wie eine Wand“ – wieder und wieder scheiterten die Münchnerinnen im Angriff. Kam doch mal ein Ball auf die Penzinger Spielfeldhälfte stand die Abwehr rund um Ersatz-Libera Chrissie Degle perfekt und machte es Zuspielerin Corinna Zippan einfach, die Bälle zu verteilen.

Der zweite Satz verlief ganz ähnlich, und das Spiel schien schon entschieden. Aber es wurde noch einmal spannend, als die PSV-Damen den dritten Satz für sich entschieden. Penzing agierte nicht mehr so souverän wie in den ersten beiden Durchgängen, das Spiel insgesamt wurde hektisch und auch zwei Wechsel brachten nicht die gewünschte Ruhe zurück.

Gutes Polster

Es kam, wie es eben kommen musste: Wieder einmal sollte ein Tie-Break die Entscheidung bringen. Die Penzinger Mädels schienen sich wieder gefangen zu haben und arbeiteten durch druckvolle Aufschläge von Barbara Reisacher ein gutes Polster heraus (9:2). Diesen Vorsprung konnten sie zwar nicht halten, aber der FCP hatte sich zum wichtigen Zeitpunkt wieder gefangen: Mit drei klasse Blocks und tollen Angriffen von Caro Fischer entschied Penzing das Spiel endgültig für sich (15:9). Die Revanche war geglückt.

Im zweiten Spiel des Tages traf man mit dem MTV Pfaffenhofen auf einen bisher unbekannten Gegner aus der unte­- ren Tabellenhälfte. Da die Liga aber sehr ausgeglichen ist, konnte nicht automatisch von einem leichten Spiel ausgegangen werden. Es zeigte sich im Spielverlauf zwar, dass Penzing eindeutig das technisch und spielerisch bessere Team war, dennoch tat man sich schwer, genügend Punkte zu machen.

Mit Ermahnung

Die etwas unkonventionelle Spielweise der Pfaffenhofenerinnen machte es gerade für die FCP-Abwehr schwer. Phasenweise kamen die Bälle sehr ungenau, sodass die Zuspielerin die Angreiferinnen nicht optimal einsetzen konnte und deshalb der Druck im Penzinger Spiel fehlte. Da halfen nur nur noch starker Willen und volle Konzentration. Und in jeder Auszeit gab’s Ermahnungen, dass die Eigenfehlerquote zu hoch sei. Stimmt, als die eigenen Fehler weniger wurden, lief es immer besser für Penzing. Das Spiel ging schlussendlich verdient mit 3:1 an den FC Penzing.

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