Déjà-vu mit bitterem Ende

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Bittere Pille für Penzings Volleyball-Damen. Jetzt gilt es, die Niederlage gegen Kleinaitingen schnellstmöglich abzuhaken.

Penzing – Das Rückspiel in der Landesliga Süd-West der Penzinger Volleyball Damen gegen Kleinaitingen versprach einiges an Brisanz. Das Hinspiel lag erst wenige Wochen zurück und für beide Teams war es das erste Kräftemessen nach der kurzen Winterpause. Penzing hatte sich zuvor in mehreren Trainingseinheiten penibel auf das Spiel vorbereitet. Klares Ziel war es, den Sieg vom Hinspiel zu wiederholen. Bei aller Vorfreude war allen aber auch klar, dass Kleinaitingen es diesmal anders angehen würde, um es den Penzinger Mädels nicht wieder so leicht zu machen.

Gleich zwei bittere Pillen musste Trainer Achim Gelhaar noch vor dem Spiel schlucken, denn sowohl Christine Schöpf, als auch Jungstar Laura Martin meldeten sich relativ kurzfristig krankheitsbedingt ab. Diese zwei Ausfälle lassen sich aber mit dem ausgeglichenen Kader sehr gut kompensieren und es wurde bereits im Training diese Konstellation eingeübt. „Heute ist alles drin, wir fühlen uns gut“, gab Nadja Schmitz beim Einschlagen die Stimmung auf dem Feld wieder.

Zunächst sah auch alles nach einem Déjà-vu aus, denn der FCP begann wie auch im Hinspiel furios. Der erste Satz startete mit einer Aufschlagserie von Caro Zach, die ihrem Team damit einen guten Vorsprung erarbeitete. Auch weiterhin lief alles wie am Schnürchen. Die Annahme kam trotz der niedrigen Deckenhöhe immer perfekt zu Zuspielerin Romana Kohlhund. Diese konnte alle Angreiferinnen nach Wunsch bedienen. Durch die Bank wurden schöne und oftmals auch schlaue Punkte erzielt. Der erste Satz war eine schnelle Kiste.

Trotz Kampfgeist

Was nun passierte war für Außenstehende, als auch für das Team selbst nicht recht nachzuvollziehen. Als beide Teams zu Beginn des zweiten Satzes wieder auf dem Feld standen wirkte Penzing wie ausgewechselt. Die Annahmen spritzten weg oder kamen nur sehr ungenau zur Zuspielerin. Zwar fehlte es nicht an Kampfgeist, denn immer wieder zeigten die Gelhaar-Schützlinge, was sie eigentlich drauf haben, holten tolle Bälle raus und es entwickelten sich teilweise lange Ballwechsel. Besonders Libera Christina Degle und Diagonalspielerin Franziska Helmer stachen phasenweise in der Abwehr heraus. Aber das war nicht genug.

In allen drei folgenden Sätzen fehlte es an Genauigkeit, Mut und dem unbedingten Willen den Punkt machen zu wollen. Die Sätze zwei bis vier gingen dann doch relativ deutlich an den FCK, die damit nach nur einem Spieltag wieder auf Position 1 der Tabelle zurückkehrten.

Nun gilt es diese Niederlage gegen den Tabellenführer schnellstmöglich abzuhaken, denn dann steht zwei Erfolgen nächsten Samstag nichts im Weg. Zu Gast in heimischer Halle (DZG ab 14.30 Uhr) werden der Eichenauer SV und der TV Planegg-Krailling II sein. Heimstärke haben die Penzinger Ladies diese Saison schon bewiesen und Siege wären besonders wichtig, um nicht doch noch in den engen Tabellenkeller abzurutschen.

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