Zufriedene Gesichter beim TSV Landsberg

Bayernligist Landsberg fegt Landesligist Kempten mit 6:0 vom Platz

TSV Landsberg vs. FC Kempten - Vorbereitungsspiel - 4.07.2021
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Immer vorwärts: Landsbergs Doppelpacker Alessandro Mulas (dunkles Trikot) läuft Kemptens Keeper Elias Bodenmüller an.
  • Dietrich Limper
    VonDietrich Limper
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Landsberg – Das Vorbereitungsspiel gegen Landesligist FC Kempten hätte am Samstag mehr als 50 Zuschauer verdient. Die Kicker des TSV Landsberg boten über 90 Minuten eine überzeugende Vorstellung und erzielten sechs Treffer. Kein Wunder, dass die TSV-Verantwortlichen nach Abpfiff bester Laune waren, denn die intensive Vorbereitung scheint Früchte zu tragen. Und das nächste Highlight steht schon bevor: Am Freitag ist die SpVgg Unterhaching im 3C-Sportpark zu Gast. Der Absteiger aus der 3. Liga wird ein echter Prüfstein für die Elf der TSV-Trainer Mike Hutterer und Muriz Salemovic.

„Ich bin hochzufrieden“, strahlte der sportliche Leiter Jürgen Meißner nach der Partie gegen die Oberallgäuer. „Die ersten zehn Minuten waren etwas holprig, aber danach hatten wir das Spiel im Griff. Spielaufbau, Chancenverwertung – alles hat gestimmt. Für die dritte Woche in der Vorbereitung war das richtig, richtig gut.“

Das Landsberger Trainergespann hatte sich für folgende Aufstellung entschieden: Witetschek - Lutz, Schmeiser, Anzenhofer, Wollens - Nikolic - Krautschneider, Salemovic, Hutterer, Gutia - Detmar. Der TSV kombinierte ansehnlich und ließ den Gegner nur selten über die Mittellinie kommen. Aber abgesehen von zwei Halbchancen für Kevin Gutia blieb der Strafraum der Kemptener in der ersten halben Stunde eine No-Go-Area für die Lechstädter.

Das änderte sich ironischerweise nach einer Schrecksekunde: Sebastian Schmeiser humpelte nach einem Zweikampf vom Platz und musste betreut werden. Jürgen Meissner gab nach der Partie Entwarnung: „Zum Glück nur ein Bluterguss, bis Freitag wird er wohl wieder fit sein.“

Für ihn kam Alessandro Mulas aufs Feld und besetzte die Position in der Sturmmitte. Manuel Detmar ging auf den rechten Flügel, Kevin Gutia ins zentrale Mittelfeld und Branko Nikolic rückte in die Innenverteidigung. Nach 38 Minuten war dann das FC-Bollwerk geknackt: Mulas traf zu 1:0. Vier Minuten später sorgte Detmar für den gerechten 2:0-Halbzeitstand.

Zweiter Anzug sitzt

Nach Wiederanpfiff trafen Detmar (55.) und Krautschneider (57.) schnell zum 4:0. Der TSV Landsberg ließ nun Ball und Gegner laufen. Ein geordneter Spielaufbau war für die Gäste kaum möglich, schon der FC-Torwart wurde energisch angelaufen und die freien Räume im Mittelfeld zugestellt. Seinen ersten Torschuss verzeichnete der FC Kempten in der 85. Minute.

Vorher allerdings wechselten die Landsberger in der 63. Minute auf sechs Positionen. Auch die Gastspieler Antonios Masmanidis und Gottfried Agbavon durften sich wieder zeigen. Jürgen Meißner war von der Leistung aller Einwechselspieler angetan: „Natürlich geht ein bisschen die Ordnung flöten, wenn so viele neue Leute auf den Platz kommen. Aber sie haben das alle sehr gut gemacht.“

In der Tat. Ein Bruch im Spiel war nicht zu erkennen. Alessandro Mulas erzielte in der 65. Minute seinen zweiten Treffer. Elias Kollmann (78.) setzte mit dem 6:0 den Schlusspunkt. Besonders beeindruckend über die gesamte Spielzeit war die geschlossene Mannschaftsleistung und die Arbeit gegen den Ball. Gegnerische Teams haben es derzeit schwer, die läuferisch sehr aktiven Landsberger in die Defensive zu zwingen. Und lange Bälle sind bei den Abwehrrecken um David Anzenhofer meist gut aufgehoben.

Am kommenden Freitag spielt der TSV Landsberg daheim nicht gegen den FC Pipinsried, sondern gegen die SpVgg Unteraching. Anpfiff ist um 18.30 Uhr und Jürgen Meißner verspricht: „Das wird ein richtiger Kracher!“

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