Hitziger Kampf

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Eine kämpferische Einstellung haben am Wochenende die DJK-Basketballer gegen Freising bewiesen – und sind schließlich als Sieger vom Feld gegangen.

Landsberg – Im zweiten Rückrundenspiel der Regionalliga II empfingen die Heimerer Schulen Basket den Tabellenletzten TSV Jahn Freising. Nach einer hitzig geführten Schlussphase gingen die Lechstädter mit 76:62 als Sieger vom Feld.

Unter den Augen des neuen und alten Vorstandes – nach sechs gemeinsamen Jahren in der Vorstandschaft gaben Horst Geiger und Mathias Fiebich ihre Ämter an Klaus-Peter Brakel und Jürgen Siegwardt ab – starteten die Heimerer Schulen ungewohnt nervös und hektisch. Der Druck, unbedingt gewinnen zu müssen, war der Truppe in den ersten Minuten doch deutlich anzumerken. Landsbergs Starting five mit Kapitän Michael Teichner, Marc-Oliver Siegwardt, Magnus Sauter, Chris Hoffmann und Mateusz Bobrowski ging zwar zunächst in Führung, doch im Umschaltspiel offenbarte man ungewohnte Schwächen, welche von den Gästen konsequent genutzt wurden.

Auch mehrere Wechsel auf Landsberger Seite brachten keine Besserung und so musste man das erste Viertel mit 16:23 an die Gäste abgeben. Im zweiten Viertel legten die Landsberger ihre Nervosität so langsam ab und konnten den Rückstand verkürzen. Schon relativ früh hatten die Gäste die Foulgrenze erreicht und die Heimerer Truppe konnte nun auch von der Freiwurflinie sicher punkten. Trotzdem leistete man sich zu viele Turnover und man fand auch kein probates Mittel gegen die sicheren Distanzwürfe der Gäste. Zudem haderten beide Teams ein ums andere Mal mit den Entscheidungen der Unparteiischen, was vor allem Freisings Coach bereits früh das erste technische Foul einbrachte.

Letztendlich konnten die Jungs von Coach Roman Gese auch aufgrund ihrer guten Freiwurfquote diesen Abschnitt mit 21:13 für sich entscheiden und gingen mit einer 37:36 Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Pausentee starteten die Gastgeber engagiert doch ohne Fortune im Abschluss. Freising konnte wieder in Führung gehen und bis Mitte des dritten Viertels wechselte mehrmals die Führung. Die Lechstädter verfielen wieder in alte Muster – zu nachlässig in der Defense und oftmals zu überhastet im Abschluss. Die Gäste konnten so diesen Abschnitt mit 12:16 für sich entscheiden und gingen mit einer knappen 49:52-Führung ins entscheidende letzte Viertel. Im Schlussabschnitt gingen die erste Punkte zunächst an die Gäste, während der Heimerer Truppe kein Abschluss gelingen wollte. Bereits relativ früh hatten die Freisinger die Foulgrenze erreicht und Landsberg konnte erstmals wieder mit 55:54 in Führung gehen.

Nach einem Dreier von Marc-Oliver Siegwardt konnten sich die Landsberger sogar auf 62:56 leicht absetzen, doch Freising blieb weiterhin gefährlich und kam zwei Minuten vor dem Ende auf 63:59 heran. Zu diesem Zeitpunkt mussten nach Mateusz Bobrowski auch bereits der dritte Freisinger nach dem fünften Foul vom Platz. Als Kapitän Michael Teichner zwei Freiwürfe souverän zum 65:59 verwandelte, wollten die Landsberger Fans schon an einen sicheren Erfolg glauben, doch fast im Gegenzug punkteten die Freisinger von Down Under zum 65:62.

In der Folgezeit überschlugen sich, nachdem den Schiedsrichtern das Spiel völlig entglitten war, die Ereignisse. Freising verlor nach Foul den vierten und kurz darauf auch den fünften Spieler und Landsberg nutzte seine Chance von der Freiwurflinie, um sich abzusetzen. Als auch noch Freisings Coach die Halle verlassen musste, war das Spiel gelaufen. Dank einer makellosen Freiwurfquote von Willi Dressler und einer kämpferischen Einstellung des gesamten Teams gewannen die Heimerer Schulen Basket dieses wichtige Spiel letztendlich verdient mit 76:62.

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