Gold dahoam

Vor 476 Zuschauern: Kaufering ist deutscher U15-Floorballmeister

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Die U-15 Floorballer aus Kaufering haben sich bis ganz nach oben gekämpft.
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Kaufering – Kaufering ist ein Jahr lang Nachwuchs-Hauptstadt im Floorball. Nach der U13 vor drei Wochen sicherte sich am vergangenen Sonntag auch die U15 den Titel des deutschen Meisters. Das Team vom Lech siegte im Finale vor 476 Zuschauern im heimischen Sportzentrum mit 10:2 gegen Hamburg – und beglich damit eine zwei Jahre alte Rechnung.

Fünf Jahre lang hatten die Roten darben müssen, seit letztmals eine ihrer Jugendmannschaften sich die nationale Krone aufsetzen durfte. Zwölf Mal hatten sie sich seitdem einen Startplatz gesichert, sechs Mal im Endspiel gestanden. Und stets verloren. Unter anderem vor zwei Jahren – mit der U15 zuhause gegen Hamburg.

Der Weg in diesem Jahr ins Finale ließ sich anfangs erneut vielversprechend an. Mit 12:5 gegen Bonn erwischten die Gastgeber einen ordentlichen Start, erledigten anschließend mit 17:4 den SC DHfK Leipzig und kämpften am Ende auch Wyk mit 14:4 nieder, ohne schon durchgehend in den allerhöchsten Drehzahlbereich schalten zu müssen.

Das änderte sich am Sonntag gegen einen alten Bekannten: Vier Mal hatten sich Kaufering und der FC Stern München in dieser Saison schon gegenüber gestanden, vier Mal hatten die Red Hocks mal mehr mal weniger deutlich die Oberhand behalten. Doch die fünfte Auflage des Duells erwies sich als bisher zähester Kraftakt gegen bestens eingestellte Landeshauptstädter. Die Roten hatten mehr vom Spiel, verpassten es aber, München auf Distanz zu halten. Bis zum 4:3 durch Tizian Heinzelmann in der 29. Minute blieb das bayerische Kräftemessen völlig offen, erst dann setzten sich die Gastgeber dank Treffern von Jonas Fellner (30.) und Tim Utecht (38.) ab und tüteten mit einem 6:3 das Finale ein, in das auch der ETV Hamburg mit starken Leistungen gepflügt war.

„Wir wussten, dass wir Hamburgs Topscorer Philipp Wilbrand an die Kette legen mussten“, beschreibt Kauferings Trainer Bernd Schwarz die Losung vor dem Showdown. „Unsere Jungs waren dazu gezwungen, taktisch variabel zu spielen und haben das vor großer Kulisse überragend hinbekommen“, lobt der Coach.

In einem hochklassigen Spiel wurde eine Hamburger Angriffsbemühung nach der anderen im Keim erstickt oder Beute des starken Torwarts Dominik Hafenmayer; vorne saßen die Nadelstiche der Red Hocks. Mit 3:0 dank Treffern von Utecht (6.) und zweimal Sturmtank Raphael Heinzelmann (7. und 17.) ging es in die Pause, nach der die Piranhhas beim 5:1 in der 31. Minute durch Jakob Neise nochmals das Momentum zu erringen schienen, ehe eiskalt zu Ende gespielte Angriffe durch Fellner (35.), Raphael Heinzelmann (36. und 37.), Utecht (37.) und Moritz Huppmann (39.) das Ergebnis auf 10:2 hochschraubten und alle Dämme im Sportzentrum brechen ließen.

Über den Sieg freuen konnten sich:

Dominik Hafenmayer, Finn Körber, Jonas Schweyer (Torhüter); Bendix Dawid, Sebastian Falkenberger, Jonas Fellner, Raphael Heinzelmann, Tizian Heinzelmann, Moritz Huppmann, Matthias Klotz, Maximilian Manhart, Marco Papandrea, Pascal Rieß, Tim Utecht, Daniel Wipfler, Luca Zwager (Feldspieler); Michael Kögel, Sebastian Lanz, Patrick Schindelmann, Rasso Schorer, Bernd Schwarz (Trainer).

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