Zurück ins Spiel gekämpft

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Topscorer des Abends gegen Milbertshofen: Mateusz Bobrowski.

Landsberg – Im dritten Rückrundenheimspiel der Regionalliga II empfingen die Heimerer Schulen Basket den Tabellensiebten – die Milbertshofen Baskets. Nach einem schlechten Start kämpften sich die Jungs von Coach Roman Gese zurück ins Spiel und gewannen verdient mit 77:68.

Bis Mitte des ersten Viertels (9:9) konnte Landsbergs Starting five mit Kapitän Michael Teichner, Marc-Oliver Siegwardt, Magnus Sauter, Chris Hoffmann sowie Mateusz Bobrowski die Partie offen gestalten. Dann rächte es sich, dass man trotz guter Defense zu viele Chancen ungenutzt ließ. Milbertshofen konnte sich langsam absetzen, bedingt auch durch die schlechte Freiwurfquote der Heimerer Truppe. Kurz vor Ende des ersten Abschnittes lag Milbertshofen bereits mit 11:20 in Führung ehe Mateusz Bobrowski mit zwei verwandelten Freiwürfen auf 13:20 verkürzen konnte.

Im zweiten Viertel legten die Landsberger ihre Offensivschwäche so langsam ab und konnten den Rückstand verkürzen. Bereits in der dritten Spielminute konnte Niklas Brakel zum 20:20 Ausgleich einnetzen. Aber Milbertshofen blieb weiterhin ein unbequemer Gegner und nutzte eine kurze Schwächephase der Landsberger, um auf 23:29 davon zu ziehen. Im Anschluss konnte die HSB Truppe jedoch durch ein Dreipunktspiel von Pierre Welz und Treffer von Mateusz Bobrowski zum 29:29 erneut ausgleichen.

Die Heimerer Truppe war nun deutlich aggressiver in der Verteidigung, konnte in Folge guter Reboundarbeit durch Treffer von Willi Dressler gegen Ende des Viertels erstmals wieder in Führung gehen. Fünfzehn Sekunden vor Ende des zweiten Abschnitts gelang Marc-Oliver Siegwardt mit einem sehenswerten Dreier der Treffer zum 38:31 Pausenstand.

Nach der Pause gehörten die ersten Punkte den Gästen ehe Chris Hoffmann mit seinem zweiten Dreier auf 41:33 erhöhen konnte. Das Spiel wirkte nun zerfahren und war von vielen Fouls geprägt. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels musste Marc-Oliver Siegwardt nach Foul verletzt vom Parkett. Er erfuhr das Endergebnis wieder einmal erst im Landsberger Klinikum. Beim Stande von 56:50 ging es ins entscheidende Viertel. Angeführt von einem in der Defense starkem Michael Teichner konnten die Lechstädter durch weitere Treffer von Magnus Sauter, Chris Hoffmann sowie dem Top­scorer des Abends, Mateusz Bobrowski, den Vorsprung auf fünfzehn Punkte zum 69:54 ausbauen.

Aber die Milbertshofener gaben sich nicht so leicht geschlagen und kämpften sich noch einmal zurück ins Spiel, konnten aber letztendlich den verdienten Sieg der Heimerer Truppe nicht verhindern. Landsberg schob sich damit auf den 7. Tabellenplatz.

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