Vierschanzentournee wird erneut zum Publikumsmagnet

Der Ticketverkauf "brummt"

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Die Erfolge der deutschen Skispringer-Asse befeuern den Ticketverkauf für das Auftaktspringen in Oberstdorf am 29. und 30. Dezember.

Oberstdorf – Nach der Rekordkulisse aus dem Vorjahr mit über 130 000 Zuschauern in den vier Stadien rechnen die Organisatoren der 65. Vierschanzentournee (29. Dezember bis 6. Januar) auch in diesem Winter mit vollen Arenen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen.

Nach dem Sieg von Severin Freund beim zweiten Weltcupspringen in Kuusamo sind die Vorverkaufszahlen in den vergangenen Tagen noch einmal nach oben geschnellt. Kein Wunder also, dass die Organisatoren allen Skisprungfans raten, sich Tickets über die offiziellen Vorverkaufsstellen sowie den Print@Home-Ticketservice unter www.vierschanzentournee.com zu sichern.

„Der Vorverkauf läuft besser denn je, bei uns in Garmisch-Partenkirchen und auch in Oberstdorf sind bereits alle Sitzplätze weg“, erklärt Michael Maurer, Präsident der Vierschanzentournee und Vorsitzender des SC Partenkirchen.

In Oberstdorf war im vergangenen Winter das Interesse so groß, dass am Wettkampftag nur noch wenige Resttickets an der Tageskasse verfügbar und innerhalb von nicht einmal dreißig Minuten verkauft waren. „Gerade für Fans mit einer weiteren Anreise macht es daher Sinn, im Vorfeld auf Nummer sicher zu gehen. Sollten Severin Freund, Markus Eisenbichler & Co. in den nächsten Springen wieder weit vorne landen, geht der Ansturm nach Tickets weiter“, erklärt Dr. Peter Kruijer, Vorsitzender des SC Oberstdorf und Präsident des Organisationskomitees beim Auftaktspringen. Laut Generalsekretär Stefan Huber sind derzeit noch Tickets in allen Kategorien verfügbar.

Beim Neujahrsskispringen in Garmisch-Partenkirchen läuft der Vorverkauf so gut wie nie. „Die VIP-Tickets sind schon weg und auch normale Stehplatzkarten finden reissenden Absatz“, erklärt Generalsekretärin Sabrina Pieri.

Im Sog der Springer-Asse

Einen ähnlichen Ansturm wie in den Jahren zuvor erwarten auch die Organisatoren des Bergiselspringens in Innsbruck. Weil das Stadion mit einer Zuschauerkapazität von 22.500 Plätzen begrenzt ist, gab es in den vergangenen Jahren am Bergisel an der Tageskasse keine Tickets mehr.

„Wer die legendäre Bergisel-Stimmung live miterleben will, der muss unbedingt im Vorverkauf aktiv werden. Die ersten drei Stadionabschnitte sind jetzt schon voll“, so Alfons Schranz, Vorsitzender des SC Bergisel.

Zwar fehlt den Austria-Adlern noch der erste Weltcuperfolg in diesem Winter, aber Manuel Fettner und Stefan Kraft kamen in Kuusamo und in Klingenthal jeweils als Dritter aufs Siegerpodest mit Publikumsliebling Andreas Kofler landete ein dritter Österreicher bei allen drei Springen ebenfalls in den Top-10.

Bei den Organisatoren des Tourneefinales in Bischofshofen ist es im Vorverkauf erfahrungsgemäß etwas ruhiger, aber auf den Ansturm stellen sich Organisationschef Johann Pichler und sein Team schon mal ein. „Wenn Domen und Peter Prevc weiterhin so Gas geben, dann kommen wie im Vorjahr wieder tausende Fans aus Slowenien“, so der Vorsitzende des SC Bischofshofen. Nach den ersten drei Einzelwettkämpfen führt Domen Prevc mit zwei Siegen im Gesamtweltcup vor Severin Freund und Daniel Andre Tande aus Norwegen, Platz vier teilen sich Manuel Fettner und Stefan Kraft.

Im vergangenen Winter hatten bei der Vierschanzentournee erstmals über 130.000 Zuschauer die Spektakel live vor Ort miterlebt. Nicht nur bei den Wettkampfspringen herrschte dabei tolle Stimmung, bereits an den Qualifikationstagen ging vor allem in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen mit 23.500 Zuschauern die Post ab.

Mit dem Print@Home-Service können Skisprungfans ihre Tickets sicher online unter www.vierschanzentournee.com bestellen und ganz bequem zuhause am PC ausdrucken – und das zum garantierten Bestpreis. Wie im Vorjahr warnen die Organisatoren auch in diesem Winter vor unseriösen Geschäftemachern, die Tickets regulär erwerben und anschließen zu deutlich überteuerten Preisen im Internet anbieten.

jm

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