Kein Spaziergang

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Nach dem ersten Halbfinale wurden Markus Vaitl (links) auf ERC- und Sven Schirrmacher auf Memminger Seite vom zweiten ERC-Vorsitzenden Heribert Kitzinger (Mitte) als beste Spieler ihrer Mannschaft geehrt.

Sonthofen - Nach dem hart erkämpften 5:2-Heimsieg im ersten Halbfinale gegen Memmingen will der ERC Sonthofen am kommenden Freitag auswärts in Memmingen mit einem Sieg den direkten Einzug ins Finale der Eishockey-Bayernliga schaffen. Sollte es am Freitag noch nicht klappen, kommt es am Sonntag um 18 Uhr in Sonthofen zum entscheidenden dritten Spiel.

Im ersten Halbfinale am Sonntag merkte man dem ERC von Beginn weg eine gewisse Nervosität an, die sich erst nach einigen Minuten legen sollte. Danach kam die Mannschaft des Trainergespanns Waibel etwas besser in Fahrt und der Lohn war das schön heraus gespielte 1:0 in Überzahl durch Verteidiger Christian Krötz. Nun erspielte sich der ERC viele Chancen und eine davon konnte Markus Vaitl in der 12. Minute zum 2:0 nutzen. 

Wer nun schon an einen leichten ERC-Sieg geglaubt hatte, sah sich getäuscht, denn Memmingen kam durch einen Konter in der 15. Minute auf 1:2 heran. Dabei blieb es bis zum Drittelende. Das Mitteldrittel war zwar heiß umkämpft, doch spielerisch zerfahren mit vielen Strafzeiten auf beiden Seiten. 

In der 36. Minute musste ERC-Stürmer Michael Waginger mit einer Spieldauerstrafe vom Eis und nur eine Minute später erzielte Memmingen den Ausgleich. Der ERC brauchte einige Zeit, um diesen Schock zu überwinden, nahm aber gleich zu Beginn des Schlussabschnittes das Ruder wieder in die Hand und erspielte sich einige Chancen. 

Erlöst wurde das Waibel-Team dann in der 45. Minute durch Markus Vaitl, der den Führungstreffer für den ERC schoss und in der 51. Minute mit seinem dritten Tor auf 4:2 erhöhte. Damit war der Widerstand der Memminger gebrochen und Andreas Kleinheinz konnte in der 59. Minute noch einen Treffer zum 5:2-Endstand erzielen. 

Der erste Schritt ist getan, doch wird es auch am Freitag in Memmingen wieder ein harter Fight für den ERC werden, zumal Michael Waginger für diese Partie gesperrt ist. Auf Memminger Seite fehlt mit dem Kanadier Brit Quellette aber der Topskorer wegen seiner dritten 10-Minutenstrafe. Vielleicht kann auf ERC-Seite aber Pavel Vit wieder mitwirken, der im ersten Halbfinale noch gefehlt hatte.

Peter Fischer

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