Wieder ein Dämpfer

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Matthias Jörg erzielte in Ismaning den einzigen Treffer für den FCS.

Sonthofen - Der 1. FC Sonthofen musste mit der 1:3-Niederlage beim FC Ismaning im Abstiegskampf eine bittere Pille schlucken. In der zweiten Halbzeit zeigten die Oberallgäuer zu wenig Engagement und wurden dafür in der Schlussphase bestraft. Ihre Offensivaktionen waren nach dem Seitenwechsel nur ein „laues Lüftchen“.

Sonthofens Trainer Esad Kahric sprach bei seiner Analyse in Ismaning Klartext: „Das war eine verdiente Niederlage für meine Mannschaft. Eine gute Halbzeit ist einfach zu wenig. Nach dem überragenden Freistoß zum 1:2 waren wir in den letzten zehn Minuten nicht mehr in der Lage, das Spiel umzubiegen.“

Vor der Pause präsentierte sich der FCS jedoch in guter Verfassung. Die Partie war ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Die beste Möglichkeit in Führung zu gehen hatten die Gäste nach 24 Minuten, doch der Lupfer von Jörg war zu ungenau. Besser machte es Nappo auf der Gegenseite: als Bachlberger nicht konsequent genug dazwischen ging und Olwa von der Grundlinie aufgelegt hatte, traf er zum 1:0.

Der FCS konnte jedoch postwendend zurückschlagen. Penz war auf dem rechten Flügel enteilt und seine Flanke köpfte Jörg zum 1:1-Ausgleich ein. Zu Beginn der zweiten Halbzeit bekamen die Oberallgäuer in zentraler Position einen Freistoß zugesprochen, den Maier knapp neben das Tor setzte. Ismaning bestimmte jetzt die Partie, doch klare Torchancen gab es zunächst nicht. Die Entscheidung fiel in der 79. Minute, als Olwa mit einem Freistoß in den Winkel zum 2:1 traf. Der FCS warf nun alles nach vorn, wurde dafür aber nicht belohnt. Zu allem Überfluss übersah der Unparteiische im Strafraum der Hausherren ein klares Handspiel. Da half auch vehementes Reklamieren nichts.

Den Endstand besorgte Reisberger mit einem Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte, der in der Nachspielzeit gegen die aufgerückten Sonthofer zum 3:1 im Tor landete.

Einen guten Auftritt hatte die Reserve bei ihrem 4:0-Sieg in Wald. Das Team von Trainer Andi Fink gab den Ton an und ließ trotz Unterzahl, Sinan Kararmaz wurde nach 33 Minuten mit Rot zum Duschen geschickt, keine Torchancen der Hausherren zu. Gregor Mürkl eröffnete in der 15. Minute den Torreigen. Ferhan Yörür erhöhte nach 63. Minuten auf 2:0. In der Schlussphase kam erneut der Auftritt von Gregor Mürkl. Er verdiente sich ein Sonderlob und schraubte mit seinen Treffern zwei und drei das Resultat auf 4:0. Am Donnerstag, 1. Mai, ist der TSV Seeg zu Gast.

Dieter Latzel

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