Alles beim Alten

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Der wiedergewählte Präsident Josi-Norbert Kreuzhagen (links) und Ehrenamtsbeauftragter Peter Strehle (rechts) gratulieren Willi Raunegger für 40-jährige Mitgliedschaft beim 1. FC Sonthofen.

Sonthofen – Josi-Norbert Kreuzhagen bleibt Präsident der Sonthofer Fußballer. Er wurde bei der Jahreshauptversammlung im FC-Raum der Blank Arena einstimmig wiedergewählt. Zählt man die dreijährige Amtszeit aus den 90iger Jahren hinzu, so geht Kreuzhagen bereits in seine achte Amtsperiode.

Einen Wechsel gab es dagegen bei der Jugend. Neu im Amt sind Jugendleiter Roman Hanisch, sein Stellvertreter Christian Bonauer und der sportliche Leiter Jugend Michael Brandmair. Der Präsident berichtete in seinem Rückblick vom „bisher sportlich erfolgreichsten Jahr des FC“ in seiner Vereinsgeschichte. 

Großer Dank ging an die Stadt Sonthofen mit ihren Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit. Der FC habe in der „Arena“ eine neue Heimat gefunden und alle fühlten sich hier sehr wohl. Für die Zukunft freut sich Kreuzhagen auf die Zusammenarbeit mit den anderen Fußballvereinen aus dem südlichen Oberallgäu. Hier konnten bei insgesamt zwei Jugendtreffen die Weichen für ein neues sportliches Miteinander gestellt werden. 

Ein besonderes Geschenk wurde dem FC zu teil: Von der Oberstaufener Kunstmalerin Christel Bauer wurde ein wertvolles Gemälde übergeben. Der sportliche Leiter Matthias Schmidle konnte von den Herrenmannschaften nur Positives berichten. Die erste Mannschaft schaffte vergangenes Jahr den sensationellen Sprung in die Bayernliga. In der Hinrunde wurde eine gute Ausgangsposition geschaffen, um den Klassenerhalt zu erreichen. Für den Unterbau wäre es, so Schmidle, enorm wichtig, wenn auch die „Zweite“ ein weiteres Jahr in der Bezirksliga Süd auf Punkte und Torjagd gehen könnte. Die Verjüngung beider Teams aus dem eigenen Nachwuchs trägt weiter Früchte, resümierte der Sportleiter. 

Jugendvorstand Heiner Beerenwinkel sprach in seinem Bericht von einer großen Herausforderung für den Verein, dem es gelingt, Woche für Woche knapp 200 Jugendliche und Schüler im Spiel- und Trainingsbetrieb zu halten. Dies wäre ohne engagierte Trainer, Betreuer und Jugendleitung nicht zu stemmen. Beerenwinkel stellte bei der Jugendarbeit das soziale Engagement heraus. Hervorgehoben wurde von ihm die Kooperation mit dem Fußball-Bundesligisten FC Augsburg. Diese Zusammenarbeit bringe den Jugendspielern und beiden Vereinen nur Vorteile. 

AH-Leiter Klaus Grözinger berichtete von einem „eher durchschnittlichen Jahr“ für seine „alten Herren“ und äußerte den Wunsch, dass die Trainingsbeteiligung besser werden möge. Als Verantwortlicher der Damen konnte Peter Fischer trotz des Abstiegs aus der Bezirksliga ein positives Fazit vermelden. Der Neuaufbau in der Kreisliga sei gelungen. Mit dem Vizemeistertitel in der Halle konnte ein großer Erfolg eingefahren werden. Zudem wurde für junge Damen im Alter von 12 bis 15 Jahren eine neue Mannschaft ins Leben gerufen. Finanzvorstand Bobby Beer zeichnete in seinen Ausführungen ein für die Zukunft des Vereins positives Bild. Zwar musste man im vergangenen Jahr ein leichtes Minus verkraften. Dies lag jedoch an der einmaligen Investition für die neue Infrastruktur Ballraum mit Wasch- und Trockenraum. Kritik übte Beer an den ständig steigenden Verbandsabgaben und eine beinahe Verdoppelung der Beiträge für die Berufsgenossenschaft. Dies erschwere die Arbeit enorm und schränke die Handlungsfreiheit stark ein. Jedoch konnten drei neue Soziosponsoren gewonnen werden, deren Zahl sich somit auf 48 erhöhte. Beer: „Einmalig dürfte auch die Lehrstellen- und Praktikumsbörse sein, die von den Soziosponsoren für junge Sportler angeboten wird.“ 

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung wurde Willi Raunegger für seine 40-jährige Mitgliedschaft beim 1. FC Sonthofen geehrt.

Dieter Latzel

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