Eishockey-Bayernliga: ERC Sonthofen im Finale gegen EHC Bayreuth

Der ERC steht im Finale

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Andreas Kleinheinz (von links), Markus Vaitl und Ron Newhook, die drei Topskorer des ERC, wollen mit ihrem Team auch in den Finalspielen gegen Bayreuth bestehen

Sonthofen - Nach zwei hart erkämpften Siegen im Halbfinale gegen Memmingen steht der ERC Sonthofen bereits im Finale um den Bayernligatitel. Gegner ist der EHC Bayreuth.

Das Finale wird im best-of-five-Modus ausgetragen, so dass diejenige Mannschaft den Titel holt, die zuerst drei Siege eingefahren hat. Das erste Finalspiel steigt am kommenden Freitag, 22. März, um 20 Uhr in Sonthofen. Der ERC will unbedingt mit einem Sieg in die Serie einsteigen. 

Das zweite Halbfinalspiel des ERC in Memmingen war Werbung für den Eishockeysport, denn die beiden Teams lieferten sich vor großer Kulisse ein tolles Match, in dem der ERC im zweiten Drittel den Grundstein für den Sieg legte. Shawn Snider mit zwei Treffern, Andreas Kleinheinz und Michael Grimm sorgten für einen beruhigenden 4:0-Vorsprung. Auch wenn Memmingen im Schlussabschnitt noch zu drei Toren kam, von denen zwei in der letzten Minute fielen, war der Sieg des ERC kaum mehr gefährdet. 

Mit den vielen Fans konnte der ERC seinen Einzug ins Finale feiern. Hier stehen sich die beiden besten Teams der Bayernliga in dieser Saison gegenüber. Die Oberfranken aus Bayreuth haben sich auch den Aufstieg in die Oberliga zum Ziel gesetzt und ihren Kader dementsprechend zusammengestellt. Das Spiel von hinten heraus lenkt der Slowake Josef Potac, der von routinierten Verteidigern wie Christopher Maier und Sebastian Mayer unterstützt wird. Vorne hat Bayreuth eine ganze Anzahl hochkarätiger Topstürmer aufzubieten. Mit Michael Hlozek, Dennis Thielsch, Michal Bartosch, Andreas Geigenmüller und Marcel Juhasz stehen Bayreuths Coach Sergej Waßmiller viele Torjäger zur Verfügung. Und das macht die Oberfranken so gefährlich. Im Dezember wurden mit Verteidiger Goldner aus Weiden und Goalie Siekmann aus der DEL (Iserlohn) noch zwei Topleute geholt, die den ohnehin starken Kader ergänzen. 

Der ERC hat zwar beide Spiele gegen Bayreuth in der Vorrunde gewonnen, doch nun beginnt alles bei Null. Bei jedem Spiel wird es auf Kleinigkeiten ankommen, denn beide Teams sind sehr ausgeglichen und etwa gleich stark einzuschätzen. Vor allem in den Heimspielen setzt der ERC auf die eigene Stärke, die das Team schon die ganze Saison auszeichnet – und auf seine Fans. Beim ERC hofft am Freitag alles auf ein ausverkauftes Haus. Wenn die Oberallgäuer am Sonntag mit einem ersten Sieg im Rücken nach Bayreuth fahren können, steht der Gegner unter Druck und es ist vielleicht auswärts „etwas drin“. Auf alle Fälle wird es am Dienstag, 26. März, um 19.30 Uhr in Sonthofen zum dritten Finalduell kommen.

Peter Fischer

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