Nachwuchs Tracker mit Startschwierigkeiten

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Vinzenz Linka

Oberstdorf - Für die Shorttracker des EC Oberstdorf ging kürzlich die Reise nach Dresden zum zweiten Wettkampf beim Deutschland Cup. Am Start für den ECO waren Sophia Echtler, Luca Löffler, Jil Linka, Robin Tenzer, sowie Anna Beiser, Valentin Schwendinger und Vinzenz Linka.

Obwohl es diesmal keine Podestplätze gab, verbesserten sich alle Sportler im ECO-Trikot. Gingen bei den Juniorinnen CA2 und den Junioren Gold meist dieselben Läufer wie zuvor in Rostock an den Start, wurden bei den Junioren Silber die Karten neu gemischt: So waren diesmal Valentin, Vinzenz und Anna über 1000 m, 500 m und 777 m in einer Gruppe. Vinzenz Linka (unser Foto), der Neuling in „Silber“, dem über 1000 m und 500 m der Einzug ins Finale nicht gelang, zeigte in jedem Rennen sein Können. Er verbesserte überraschend auf allen Distanzen 500, 777 und 1000 Meter seine Zeiten und qualifizierte sich dadurch für die Internationale Star Class Serie. Dem nächsten Wettkampf in München steht nun nichts mehr im Wege. Insgesamt landete er erfreulich auf dem sechsten Platz. Anna schaffte über 1000 m den Einzug ins A-Finale, und konnte trotz eines unverschuldeten Sturzes noch den vierten Platz retten. Da sie über 500 m und 777 m das A-Finale verpasste, erreichte sie insgesamt den achten Platz. Valentin Schwendinger, der über 1000 m leider im ersten Rennen disqualifiziert wurde, kämpfte sich über 500 m und 777 m auf den 9. Platz und verbesserte seine persönlichen Zeiten über die Langdistanzen von 1000 und 777 Meter. In der Gold Gruppe mit Jil Linka, Luca Löffler und Robin Tenzer wurden 1500-, 500- und 1000-Meter-Läufe ausgetragen. Auch bei den insgesamt 16 Teilnehmern ging es um hundertstel Sekunden. Obwohl sich Jil in keinem A-Finale wiederfand, lief sie die 500 m in ihrer absoluten Bestzeit von 50,9 Sekunden. Jil, die in manchen Läufen gegen Robin und Luca lief, musste sich nicht hinter ihrer männlichen Konkurrenz verstecken und konnte das eine oder andere Rennen für sich entscheiden. Jil belegte abschließend den 9. Platz. Robin, der Jüngste in „Gold“, kämpfte sich gleich über die 1500 m ins A-Finale, in dem er leider durch eine Disqualifizierung nicht punkten konnte. In den sehr schnellen 500 m Rennen verpasste er knapp den Einzug in die nächste Runde. Über 1000 m und 1500 m lief er seine neuen persönlichen Rekorde und wurde insgesamt Achter. Luca wurde über 1500 m mit persönlicher Bestzeit Achter. Über seine Lieblingsdistanz, den 500 m, zeigte er wieder einmal, dass er sehr schnell am Start ist. Er musste sich erst im Finale geschlagen geben und konnte mit dem 3. Platz Punkte für die Gesamtwertung sammeln. Leider stürzte er über 1000 m und musste verletzt das Eis verlassen. Obwohl nur zwei Rennen gewertet wurden, war er am Ende Siebter. Sophia, als einzige bei den Juniorinnen startend, ging über 1500 m, 500 m und 1000 m in die Rennen. Trotz der sehr starken Konkurrenz lief sie zu neuen Rekordzeiten über 500 m und ihrer favorisierten 1500 m. Am Ende landete sie auf dem 13. Platz.

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