Ein Traum von Abenteuer

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Nach der geglückten Generalprobe beim Allgäu Panorama Marathon kann Gitti Schiebel recht gelassen an das Abenteuer Transalpine-Run gehen.

Oberstdorf - Der Gore-Tex®Transalpine-Run hat sich zu einem der größten Trailrunning-Events der Welt entwickelt. So nehmen in diesem Jahr mehr als 700 Sportler aus 37 Nationen die 250 Kilometer und 15.000 Höhenmeter über die Alpen in Angriff und sorgen damit zu Herbstbeginn noch einmal für ausgebuchte Betten in den acht Etappenorten.

Der Startschuss fällt heuer am Samstag, 31. August, um 10 Uhr in Oberstdorf, wenn die Athleten auf die Westroute gehen. Mit dabei auch etliche Teams aus dem Allgäu, die sich den „Heimstart“ nicht entgehen lassen. Auf der sogenannten Westroute geht es für die Zweierteams von Oberstdorf aus über die die beiden Arlberg-Orte Lech und St. Anton in die Schweiz. Dort warten mit Samnaun und Scuol zwei weitere Etappenziele, ehe es über die italienische Grenze nach St. Valentin am Reschenpass und Sulden bis schließlich in Latsch das endgültige Ziel des 9. Gore-Tex®Transalpine-Run erreicht ist. 

Wenn am Samstagvormittag in Oberstdorf der Startschuss fällt, geht eine ganze Reihe Allgäuer Trailrunning-Spezialisten mit einem Heimstart ins Rennen. Mit dabei ist wieder das Team „Lebensfeuerregion“ Seppi Neuhauser und Sejad Mulahililovic aus dem Kleinwalsertal, durch das die erste Etappe führt. Oder Thomas Geisenberger aus Burgberg mit Anton Philipp aus Weitnau-Rechtis im Berglaufteam Haglöfs und Christian Stork (Rettenberg) und Steffen Walk (Martinszell). Auch die Sieger des jüngsten Ultra-Trails beim Allgäu Panorama Marathon fehlen nicht: Dr. Thomas Miksch vom TV Jahn Kempten und Gitti Schiebel vom TV Immenstadt. Vor der eigenen Haustüre startet das „Team Oberstdorf“ mit Nadja Gößner und Ute Wesan. Und in der Mixed-Wertung gehen Rabea und Andreas Brittain aus Rettenberg in den Transalpine-Run 2013. Gitti Schiebel: „Dieses Jahr starte ich zum sechsten Mal beim Transalpine Run - immer im Damen-Team. Heuer wieder gemeinsam mit meiner letztjährigen Partnerin Ildikó Wermescher, einer Ungarin, die in Landsberg lebt. Wir hatten letztes Jahr eine sehr schöne Woche zusammen. Nicht nur sportlich hat es gut gepasst, sondern auch menschlich - und das ist ja nicht unwichtig, wenn man täglich körperliche Höchstleistung bringt und mitunter an seine Grenzen geht.“ 

Neben zahlreichen Profis sind auch in diesem Jahr wieder viele Hobbyläufer am Start, die sich mit der Alpenüberquerung einen persönlichen Traum erfüllen möchten. Für sie stehen nicht die Zeiten im Vordergrund, sondern das Dabeisein und das Erlebnis in der Natur. Besonders für die zahlreichen Teams aus Australien, Asien, Afrika und Amerika, für die allein die Anreise bereits ein Erlebnis an sich darstellt. Doch selbst für Teams, denen die Alpen direkt zu Füßen liegen, bedeutet der Transalpine-Run eine echte Herausforderung für Körper und Geist. 

Vor allem bei jenen, die zum ersten Mal mit dabei sein werden, wächst schön langsam die Anspannung. So auch beim Team „Madln aus Stubai“: „Wir haben in einem Buch über Ultraläufe vom Transalpine-Run gelesen und uns einfach angemeldet. Nachgedacht haben wir erst später“, lacht die 25-jährige Lisa Albert aus Fulpmes. Teilnehmer und Zuschauer dürfen sich auf spannende Tage in den Alpen freuen. Alle Informationen zum Rennen unter www.transalpine-run.com.

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