AllgäuStrom Volleys haben noch "Luft nach oben"

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Kurz vor dem Turnier konnten die Sonthofer einen weiteren Neuzugang verkünden: Mit Natascha Niemczyk (rechts) kommt eine Erstliga-erfahrene Spielerin, die bereits für Straubing und Erfurt auf dem Platz stand. Die 27-jährige, gebürtige Dachauerin ist zudem eine sehr erfolgreiche Beachvolleyballerin. In diesem Sommer schon mit Sabrina Karnbaum (links) als AllgäuStrom Beachvolleys unterwegs, konnten sie auf der Smart-Beachtour vier mal die Bronzemedaille erringen und rangieren auf der deutschen Teamliste auf Platz 10.

Zwei Wochen bleiben den AllgäuStrom Volleys noch bis zum Saisonstart in der 2. Volleyball-Bundesliga. Am 29. September steht das erste Heimspiel gegen Neuwied auf dem Programm, und für die Mannschaft um das Trainergespann Wilhelm/Butschek/Majova/Zymmara bleibt noch viel zu tunn.

Dies wurde beim internationalen Turnier vergangenes Wochenende in Sonthofen deutlich, als sich das Team um Mannschaftskapitän Veronika Kettenbach dem Ligenkonkurrenten Lohhof mit 1:3, dem Liechtensteiner Team Galina mit 0:3 und dem österreichischen Erstligisten Salzburg mit 2:3 geschlagen geben musste und damit den letzten Platz belegte.

Im ersten Match gegen Lohhof zeigte die neu formierte Sont­hofer Truppe, die ohne Marion Mirtl und Topneuzugang Natascha Niemzcyk angetreten war, gute Ansätze und hielt in den ersten beiden knappen Sätzen voll dagegen, doch zeigte sich auch hier schon, dass vor allem die Durchschlagskraft im Angriff fehlte. Satz 3 gewannen die Volleys, mussten jedoch den vierten Satz wieder abgeben. Gegen das Liechtensteiner Team Galina hatten die Volleys keine Chance und verloren deutlich mit 0:3. Am Sonntag zeigte das Sonthofer Team gegen Salzburg dann viel Kampfgeist und glich einen 0:2-Satzrückstand noch aus, ehe man den Tiebreak mit 10:15 verlor.

Das Fazit von Coach Andreas Wilhelm nach dem Turnier: „Wir haben noch viel Luft nach oben!“ Gegen Neuwied im ersten Saisonspiel hofft man bei den Volleys auf das Mitwirken von Marion Mirtl und Natascha Niemzcyk, so dass sich die jungen Neuzugänge an den erfahrenen Cracks aufrichten und stabilisieren können.

Peter Fischer

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