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Dreistündiges Schach-Finale

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Wolfgang Max Schmitt © Eva Veit

Martinszell – Die erste Vereinsmeisterschaft im Schach wurde beim ASV Martinszell in den letzten neun Monaten ausgetragen. Um den ersten Titel in der Vereinsgeschichte der Schachabteilung spielten acht Teilnehmer.

Zunächst wurde in zwei Gruppen die Vorrunde ausgespielt. Hier gab es keine großen Überraschungen und die Favoriten konnten sich sicher durchsetzen. Dann spielten die beiden Gruppenersten gegen die Zweitplatzierten das Halbfinale aus. Hier ging Zang gegen Weber etwas überraschend als Sieger vom Brett. Im zweiten Halbfinale wurde es richtig spannend. Hier erspielte sich Stepanek gegen Schmitt ein Remis. Die Wiederholungspartie konnte dann ­Schmitt mit den Schwarzen Steinen für sich entscheiden. Also stand das Finale fest. Wolfgang Max Schmitt gegen Thorsten Zang.

Schmitt spielte mit den weißen Steinen und eröffnete mit dem Königsbauer. Hieraus entwickelte sich das selten gespielte Evens Gambit. Der Nachziehende kam, trotz des gewonnenen Bauern, ab dem zehnten Zug ins Hintertreffen, verlor einen Läufer gegen zwei Bauern und schaffte es im weiteren Partieverlauf nicht, sich dem ständig steigenden Druck von Weiß zu entziehen. Nach knapp drei Stunden stand der Sieger fest.

Thorsten Zang kapitulierte nach dem 26. Zug und gratulierte dem neuen Vereinsmeister Schmitt. Im kleinen Finale kam es in der Partie zwischen Vladimir Stepanek und Jan Weber zu einem nicht erwarteten Sieg von Weber mit den weißen Steinen. Damit belegte er den dritten Platz und Routinier Stepanek wurde Vierter.

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