FC Penzberg - TSV Oberalting 4:1 (2:1)

Fußball: Oberalting rennt frühen Rückstand vergeblich hinterher

In Schräglage gerieten die Oberaltinger und Markus Kasper beim Gastspiel in Penzberg.
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Oberalting - Die Chance sich im Tabellenmittefeld festzusetzen hat der TSV Oberalting verpasst. Beim hinter ihnen platzierten FC Penzberg kassierte der TSV im Aufsteigerduell eine deutliche 1:4 Pleite. Der erste Abstiegsrelegationsplatz, den derzeit die Penzberger belegen, ist jetzt nur noch zwei Punkte entfernt.

„Die Anfangsphase haben wir total verschlafen“, ärgerte sich Oberaltings Trainer Milan Lapuh über die frühen Gegentore, die die Hausherren letztlich auf Siegkurs brachten. An der Moral seiner Truppe hatte er dagegen nichts auszusetzen. „Die Jungs haben immer an ihre Chance geglaubt und nicht aufgegeben“, lobte Lapuh. Sein Team startete denkbar unerfreulich in die Partie. Ein Fehlpass von Robert Rakaric bestrafte Franz Fischer (2.) umgehend mit dem 0:1. Ein verunglückter Befreiungsschlag von Torwart Christoph Müller kam umgehend zurück. Christos Tsigouriotis (6.) versenkte das Leder zum 0:2 im TSV-Kasten. Danach fingen sich die Gäste langsam. Dennoch verzeichneten die Penzberger durch Tsigouriotis (20.), Sepp Siegert (33.) und Maxi Kalus (34.) weitere gute Möglichkeiten. Dazwischen hatte aber auch Luigi Martorana (32.) den Ausgleich auf dem Kopf. Sein Versuch ging aber knapp über das Tor. Kurz vor dem Wechsel kamen die Oberaltinger durch einen Handelfmeter aber ins Spiel zurück. TSV-Routinier Robert Rakaric (45+1.) versenkte das Spielgerät vom Punkt sicher zum 1:2. In der zweiten Hälfte agierten die Gäste druckvoller. Die sich bietenden Räume luden die Hausherren aber auch zu Konter ein. Denny Krämer (54.,63.,69.) vergab gleich drei davon. Auf der Gegenseite verhinderte FCP-Keeper David Salcher den möglichen Ausgleich, als er einem brandgefährlichen Distanzschuss von Ritvan Maloku (71.) aus dem Winkel fischte. Kurz danach machten die Penzberger aber den Sack zu. Tsigouriotis (76.) aus dem Hintergrund und Fischer (81.) sorgten für den klaren Endstand. „Jetzt heißt es die Ruhe zu bewahren und im nächsten Spiel zu punkten“, meinte Lapuh vor dem Heimspiel am Ostersamstag (14 Uhr) gegen den Herakles SV München, der mit einem Punkt weniger direkt hinter dem TSV auf Platz elf rangiert. hal

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