Handball

Fünf-Tore-Vorsprung verspielt

Sandra Haller war mit sieben Treffern bester Herrschinger Werferin beim Heimsieg gegen Simbach.
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Herrsching – Eine starke Leistung zeigten die Herrschinger Handball-Herren im Heimspiel gegen den TSV Ottobeuren. Das reichte aber nicht ganz um die Negativserie zu beenden. Die Mannschaft von Trainer Reinhold Weiher musste sich dem Spitzenreiter hauchdünn mit 25:26 (12:12) geschlagen geben.

Besonders ärgerlich bei der vierten Niederlage in Folge: Mitte der zweiten Hälfte lagen die Herrschinger mit fünf Toren in Front. Die Führung brachte die Truppe vom Ammersee aber nichts in Ziel. Von der ersten Minuten an bekamen die Zuschauer eine überaus umkämpfte Partie geboten, in der die Gäste den besseren Start erwischten. Die Herrschinger liefen zunächst ständig einen Rückstand hinterher, der beim 2:5 (9.) schon drei Tore betrug. Weiher sah sich in der Folge gezwungen aus Auszeit (14.) zu nehmen. Das zeigte auch Wirkung. Vor allem dank der Treffer von Sebastian Kircher schaffte Herrsching beim 9:9 (22.) wieder den Ausgleich. Die Hausherren zeigten sich davon beflügelt. Die Abwehr ließ die Ottobeurer Angreifer danach kaum noch zur Entfaltung kommen. Nach dem Wechsel bekamen die Gastgeber immer mehr Oberwasser. Beim 21:16 (44.) lagen sie erstmals mit fünf Toren in Front. Zwei Treffer in Unterzahl gaben den Gästen danach wieder Hoffnung. In der dramatischen Schlussphase zog Ottobeuren beim 23:23 (53.) gleich, nachdem kurz zuvor Sean Mackeldey noch einen Siebenmeter vergab. Nach dem Ausgleich ließen die Gäste zwei weitere Treffer folgen und diesem Rückstand konnten die Herrschinger am Ende nicht mehr ganz aufholen. Nicht so spannend machten es die Herrschinger Damen, die zuhause gegen den TSV Simbach mit 25:21 (12:9) gewannen und damit den Anschluss zum Mittelfeld herstellten. Nach der ausgeglichenen Anfangsphase übernahmen die Gastgeberinnen nach dem 3:3 (6.) zunehmend das Kommando. Nicht zuletzt aufgrund der Treffer von Sandra Haller, die am Ende siebenmal traf, erarbeiteten sich die Schützlinge von Trainer Kurt Siglstetter in der Folge einen Drei-Tore Vorsprung, den sie auch in die Halbzeit brachten. Nach dem Wechsel dominierten die Herrschinger Damen gegen den Fünften klar das Geschehen. Die Abwehr stand stabil und vorne wurden die Chancen sichert verwertet, so dass beim 21:14 (46.) bereits die Vorentscheidung gefallen war. In den nächsten zehn Minuten traf Simbach nur einmal. Herrsching zig dadurch unaufhaltsam auf 25:15 (55.) davon. In der Schlussphase gelang den Gäste dann noch etwas Ergebniskosmetik. Vor dem neuerlichen Heimspiel am kommenden Sonntag (14.30 Uhr) gegen die TG Landshut rangieren die TSV-Damen immer noch auf Platz zwölf. Das rettende Ufer ist aber nur noch zwei Punkte entfernt. Genau so groß ist der Vorsprung der Herrschinger Herren auf einen der Abstiegsplätze. Deshalb braucht die Weiher-Truppe am Sonntag (16.25 Uhr) beim Heimspiel gegen den TSV Vaterstetten unbedingt einen Sieg. hal

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