FT Starnberg – SV Kirchanschöring 0:8 (0:3)

In die Bestandteile aufgelöst

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Starnberg - Die Hoffnung auf Besserung im neuen Jahr erfüllte sich nicht für die FT Starnberg. 

Im Heimspiel gegen den SV Kirchanschöring lösten sich die Seelöwen in der Schlussphase förmlich in ihrer Bestandteile auf, so dass die Truppe von Coach Milan Lapuh mit 0:8 unterging. „Wir waren chancenlos. Die zweite Hälfte war total desolat“, nahm Starnbergs neuer Fußballchef Ingo Junietz danach auch kein Blatt vor dem Mund. Dennoch zeigte er sich kämpferisch. „Trotz dieses unbefriedigenden Ergebnisses werden wir weiterkämpfen“, glaubt Junietz immer noch an ein kleines Fußballwunder beim abgeschlagenen Landesliga-Schlusslicht. Lapuh ärgerte sich bei der schwachen Vorstellung seines Teams vor allem über den fehlenden Biss. „Wir haben nur eine gelbe Karte bekommen und die war wegen Meckerns“, schimpfte der Trainer. Die Partie startete für die Seelöwen durch das frühe Gegentor von SVK-Torjäger Sebastian Leitmeier (7.) denkbar unerfreulich. Danach versuchten die Hausherren Struktur in ihr Spiel zu bekommen, was aber nicht so recht gelang. Noch in der ersten Hälfte leisteten sich die Starnberger zwei Fehler, die Christian Jäger (32.) und erneut Leitmeier (40.) mit zwei Toren zum 0:3 bestraften. Den Rückstand hielten die Hausherren, bei denen U19-Schlussmann Fatijon Percuku sein Debüt gab, eine gute Stunde. Nach dem 0:4 durch Michael Obermeier (65.) ging es jedoch steil bergab. In der Schlussphase schenkten die Kirchanschöringer, die im bisherigen Saisonverlauf nicht als Torfabrik in Erscheinung getreten waren, den Gastgebern vier weitere Treffer ein. Zweimal Christian Heinrich (73./85.) sowie Jäger (76.) und Stephan Schmidhuber (88.) machten die höchste Saisonniederlage der Starnberger perfekt. hal

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