SC Maisach - TSV Oberalting 4:2 (2:0)

Oberalting muss nach 2:4 Pleite beim Schlusslicht Maisach weiter um Klassenerhalt zittern

Timo Pfeffer erzielte in Maisach das zwischenzeitliche 1:4 der Oberaltinger.
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Oberalting - Die Auswärtsauftritte bei den Verfolgern im Tabellenkeller schmecken dem TSV Oberalting derzeit offensichtlich nicht. Nach der 1:3 Pleite beim FC Penzberg am gingen die Pilsenseer auch beim Schlusslicht SC Maisach leer aus. Durch die 2:4 Niederlage im Aufsteigerduell schöpft der siegreiche SCM wieder Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt. Für den TSV wird die Situation als Zehnter mit nur noch drei Zählern Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz dagegen wieder brenzlig.

„Heute fehlte komplett die Einstellung,“ ärgerte sich Oberaltings Trainer Michael Steidle nach der ganz schwachen ersten Hälfte seiner Mannschaft. Wie schon vor zwei Wochen in Penzberg verschlief der TSV die Anfangsphase komplett. Dzenis Jusic (6.) gelang so gleich der Führungstreffer der Hausherren. Afdal Tomangbu (8.) ließ kurz danach per Abstaubertor auch noch das 2:0 folgen, nachdem TSV-Schlussmann Christoph Müller einen direkten Freistoß nicht festhalten konnte. Im Anschluss bestimmten weiter die Hausherren das Geschehen. Bei den Oberaltinger war kein konstruktiver Spielaufbau zu erkennen. Die Gäste hatten sogar Glück bis zur Pause nicht deutlicher in Rückstand zu geraten. Gleich nach dem Wechsel kassierte Patrick Kasper die Gelb-Rote Karte (51.). In Überzahl erhöhte Maisach durch einen Doppelschlag von Benedikt Mittermayr (56.,65.) auf 0:4. Danach schalteten die Hausherren zwei Gänge zurück. Timo Pfeffer (70.) verkürzte so auf 1:4. Danach leistete sich Maisachs Denis Heinzelmann ein Handspiel im Strafraum, das der Unparteiische mit einem Elfmeter quittierte. Robert Rakaric (83.) traf wie gewohnt sicher vom Punkt. Nach dem 2:4 begannen die Maisacher zu schwimmen. Die Gäste versuchten alles die Partie noch zu wenden, letztlich lief ihnen aber die Zeit davon. „Hoffentlich zeigen wir jetzt wieder unser besserer Heimgesicht“, meinte Steidle vor dem Heimaufritt am Sonntag (14 Uhr) gegen den FC Hertha München, der als Achter auch noch längst nicht gerettet ist. hal

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