FC Penzberg - MTV Berg 2:1 (0:0)

Dominant, aber nicht zielstrebig

Philipp Binder hatte bei seinen Chancen in der ersten Hälfte Pech.
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Berg - Einen weiteren Fleck bekam die bisher recht saubere Weste des MTV Berg im letzten Spiel des Jahres. Die Nachholpartie beim Aufsteiger FC Penzberg verlor die Elf von Trainer Philipp Obloch mit 1:2.

„Wir hatten nicht damit gerechnet, dass sich der Gegner in der eigenen Hälfte verschanzen würde“, wunderte sich Obloch über die Defensivtaktik der Gastgeber, die bisher die meisten Treffer in der Liga erzielten. Sein Team dominierte über weite Strecken das Geschehen. Nur schaffte es der MTV nicht Kapital aus seinen Chancen zu schlagen. Gleich im Dreierpack gab es eine in der Anfangsphase. Philipp Binder (11.) scheiterte freistehend am FCP-Schlussmann Salcher, der erste Nachschuss von Mijo Crnjak wurde dann auf der Linie von einem Verteidiger geklärt und der zweite Abstauberversuch von Tim Kayer ging daneben. Erst Mitte der ersten Hälfte beteiligten sich auch die Hausherren am Offensivspiel. Nach einem Einwurf zeigte sich die MTV-Defensive nicht im Bilde. Den Kopfball von Maxi Kalus konnte Keeper Christian Utmälleki noch parieren. Gegen den Nachschuss vom FC-Kapitän, der zum 0:1 unter der Latte einschlug, war er aber machtlos. In der Folge drängten die Berger auf den Ausgleich. Bis zur Pause brannte es aber nur noch einmal im FC-Strafraum, als Tim Kayser (29.) als auch Binder im Nachsetzen in Salcher ihren Meister fanden. Nach dem Wechsel dominierten die Gäste weiter das Geschehen, während die Penzberger auf Konter lauerten. Der eingewechselte Marcel Höhne (67.) erzielte per Flachschuss auch das überfällige 1:1. Die Freude darüber währte aber nur kurz. Einen Ballverlust von David Balogh bestraften die Hausherren mit einem schnellen Angriff, den Torjäger Franz Fischer (69.) mit dem 1:2 abschloss. Die Berger warfen daraufhin alles nach vorne. Binder vergab per Distanzschuss (75.) und Kopfball (80.) auch den möglichen Ausgleich. Auf der Gegenseite wussten Fischer (78.) und Christos Tsigouriotis (91.) ihre Heberversuche aus der Ferne über den aufgerückten Utmälleki nicht im Kasten unterzubringen. „Ein Beinbruch ist die Niederlag nicht, aber man hat gesehen was passiert, wenn man in der engen Liga ein paar Prozent nachlässt“, resümierte Obloch, dessen Team dennoch als Vierter überwintert. hal

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