Pöcking muss trotz 5:1 Erfolg bei Anadolu Bayern aus der Bezirksliga absteigen

Hermann Sigl war die Enttäuschung nach dem Abstieg anzusehen. Rechts Trainer Robert Färber.
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Pöcking - Aus und vorbei. Nach zwei Jahren in der Bezirksliga muss der SC Pöcking-Possenhofen Abschied nehmen. Der 5:1 Erfolg beim Angstgegner FC Anadolu Bayern reichte der Truppe von Trainer Robert Färber nicht zum Klassenerhalt. Sämtliche Konkurrenten im Tabellenkeller holten am letzen Spieltag Punkte und somit reichte dem SCPP der Auswärtsdreier nur zu Rang 14, der den direkten Abstieg besiegelte.

„Die Hoffnung auf Schützenhilfe war natürlich da“, bedauerte Färber. Trotz der starken Rückrunde muss sein Team nun den Weg in die Kreisliga antreten. „Das tut schon weh“, gestand Färber, der aber hofft mit einer weitgehend unveränderten Truppe sofort wieder vorne um den Aufstieg mitspielen zu können. „Die Liga war in dieser Saison brutal ausgeglichen. Letztlich war die Hypothek aus der Vorrunde, aber wohl doch zu groß“, analysierte Färber, nachdem 37 Punkte zu wenig waren, um die Klasse zu halten. In München drehte sein Team nach einer guten halben Stunde richtig auf. Emanuel Endl (32.) und zweimal Clemens Link (36., 41.) schossen die Gäste in nicht einmal zehn Minuten mit 3:0 in Front. Auch nach dem Wechsel hielt sich der Widerstand der Hausherren, für die es um nichts mehr ging, in Grenzen. Markus Schulz (73.) und erneut Endl (83.) durften so den Vorsprung der Pöckinger auf 5:0 ausbauen, ehe Mehmet Yakar (90.) in der Schlussminute noch den Ehrentreffer für Anadolu erzielte. hal

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