Turnier der Schiedsrichter

Schiris und das runde Leder

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Landkreis – Nicht nur mit der Pfeife können Fußballschiedsrichter umgehen, sondern auch mit dem runden Leder. Das beweisen sie traditionell jedes Jahr bei der oberbayerischen Hallenmeisterschaft.

Die 33. Auflage des Turniers veranstaltete die Schiedsrichtergruppe Weilheim in der Peißenberger Glück-Auf-Halle. Alle 14 Mannschaften aus allen oberbayerischen Schiedsrichtergruppen (SRG) nahmen daran Teil. Gespielt wurde in zwei Gruppen mit jeweils sieben Mannschaften, wobei lediglich der Erst- und Zweitplatzierte ins Halbfinale einzogen. Insgesamt wurden 42 Vorrundenspiele zu je zehn Minuten absolviert, um die Platzierungen in den Gruppen auszuspielen. Für die SRG Ammersee, die im Vorjahr noch das Halbfinale erreichte und letztlich Vierter wurde, lief es diesmal nicht ganz so gut. Nach der Vorrunde belegten sie mit drei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage den undankbaren Platz drei in der Gruppe. Die Entscheidung über den Halbfinaleinzug fiel erst im letzten Gruppenspiel. Ammersee brauchte dabei einen Sieg gegen Erding. Letztlich kam aber nur ein 0:0 Unentschieden heraus. Im Endklassement bedeutete dies Platz fünf. Den Turniersieg holte sich Freising mit einem 3:2 Sieg nach Sechsmeterschießen gegen die gastgebenden Weilheimer. „Insgesamt war es eine tolle Veranstaltung. Mein Lob und Dank geht an alle Beteiligten“, erklärte Klemens Wind, der Chef der Weilheimer Referees bei der Siegerehrung, bei der der Ehrenbezirksvorsitzende Max Klauser, nach dem das Turnier benannt ist, mit seiner mitreißenden Rede für Begeisterung unter den rund 300 Gästen sorgte. hal

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