Spitzensportler geehrt

Die Besten im Landkreis Starnberg

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Starnberg – Kein Geringerer als der Gastgeber selbst wurde für seine Verdienste um den Sport ausgezeichnet.

Zuvor hatte Landrat Karl Roth vor den 50 Sportlerinnen und Sportlern, ihrer Trainer und Vereinsvorstände betont, welchen Platz sie einnehmen: „Der Landkreis schmückt sich mit Ihnen und Ihren Leistungen.“ Roth selbst spielte mit der Nummer neun auf dem Trikot leidenschaftlich Fußball, trainierte später die Jugend in Andechs und hat als einer seiner ersten Amtshandlungen nach seiner Wahl zum Landrat die „Sportgruppe Lauf 10“ in der Kreisbehörde gegründet. „Mit Leib und Seele dem Sport verschrieben“, befand Walter Moser, der Vorsitzende des BLSV, zum Engagement von Roth. Was diesem die Verdienstplakette des Bayerischen Landessport Verbands einbrachte. Neben dem Fußballer Roth wurden am Dienstagabend im Landratsamt vor allem zahlreiche Spitzensportler aus dem Landkreis ausgezeichnet. Etwa der Gautinger Hans-Michael Krepold, der den „Silbernen Teufel“ beim „Inferno-Triathlon“ im Berner Oberland holte. Dies sei „wahrlich keine Kaffeefahrt“, versicherte Sebastian Kiendl, der für den „Ruheständler“ Bernhard Frühauf die Ehrungen vornahm. Exakt 13,33 Stunden dauerte das Martyrium, an dem Krepold teilgenommen hatte. Eine knappe Stunde weniger benötigte Rainer Kotthaus aus Krailling beim Triathlon-Challenge in Roth. Der 70-jährige Physiker, der beim berühmten Ironman auf Hawaii 2007 debütierte, darf sich mit dem Titel „Eisener Athlet“ schmücken. Nicht minder spektakulär ist die Leistung von Peter Krailkamp aus Seefeld. Der Dialyse-Patient verteidigte seinen Deutschen Meistertitel im 50-Meter-Brustschwimmen. po

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