Volleyball Bundesliga

Fight über fünf Sätze

Mit seinen starken Aufgaben holte Tom Strohbach gegen Düren einige Punkte für die Herrschinger.
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Herrsching – Eine deutliche Steigerung gegenüber den letzten Heimauftritt gegen Rottenburg zeigten die Volleyballern des TSV Herrsching gegen die powervolleys Düren.

Das reichte zwar nicht ganz zum einem Sieg. Bei der 2:3 (34:32, 23:25, 25:22, 15:25, 14:16) Niederlage gegen den starken Gegner holten die Herrschinger aber wenigstens einen Punkt. „Das Ergebnis ist manchmal nicht das Wichtigste. Wir haben gegen eine Super-Mannschaft, die immens gut abgewehrt hat, sehr gut mitgehalten. Es war einfach ein Volleyball-Fight, wie er mir taugt“, urteilte TSV-Coach Max Hauser. Beide Teams schenkten sich in der mit rund tausend Zuschauern erneut total ausverkauften Nikolaushalle von Beginn an Nichts. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, Mitte des Durchgangs legte Düren eine Schippe drauf, wodurch die Hausherren etwas ins Hintertreffen gerieten. Herrsching kämpfte sich aber zurück. Nach einem Aufschlag von Tom Strohbach und einen Block von Roy Friedrich gab es für den TSV zwei Satzbälle, die sie jedoch nicht verwerten konnten. Der Durchgang muss in die Verlängerung und dort hatten die Herrsching erneut mit einem Strohbach-Service das bessere Ende für sich. 34:32 heißt es schließlich nach 34 intensiven Minuten. In Durchgang zwei dominiert der Tabellenvierte aus Düren mit einer entschlossenen Abwehr weitgehend das Geschehen. Herrsching gleicht beim 21:21 noch aus. Letztlich holen sich die Gäste den Satz aber mit 23:25. Nach der Pause kommen die Hausherren druckvoll aufs Feld zurück. Eine Serie von Steuerwald-Aufschlägen brachte eine Vier-Punkte Führung, die Herrsching dann beim 25:22 Satzerfolg auch fast ins Ziel bringt. Im vierten Durchgang sind aber wieder die powervolleys am Drücker. Mit deutlichen Vorsprung glichen die Gäste mit einem 15:25 Erfolg das Match letztlich aus. Die Entscheidung muss im Tiebreak fallen und hier blieb es dramatisch. Beim 14:13 erarbeiteten sich die Herrschinger einen Matchball, den Düren jedoch konterte. Drei Punkte in Folge holten sich danach die Gäste und das bedeutete ein 14:16, mit dem sich die powervolleys den Zusatzpunkt sicherten. „Wenn wir im Angriff noch zehn Prozent besser werden, dann können wir in diesem Jahr noch ganz weit kommen“, meinte Hauser nach der emotionalen und umkämpften Partie. An diesem Wochenende sind die TSV-Volleyballer spielfrei. hal

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