Volleyball Bundesliga Herrsching: Steuerwald geht - Strohbach und Tille bleiben - Sládeček kommt

Außenangreifer Tom Strohbach wird auch in der kommenden Saison für die Herrschinger auf Punktejagd gehen.
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Herrsching – Schlag auf Schlag geht es derzeit bei den Volleyballern des TSV Herrsching in Sachen Personalentscheidungen. In den letzten Tagen vermeldete der Bundesligist den Abgang eines Spielers, zwei Vertragsverlängerungen und einen Neuzugang.

Zuspieler und Spielgestalter Patrick Steuerwald wird das Herrschinger Team verlassen. Den 31-Jährigen zieht es in das Rhein-Main-Gebiet zu den United Volleys. „Ich suche in Frankfurt jetzt nochmal eine neue Herausforderung. Wenn man in Richtung Karriereende nochmal so ein Angebot bekommt und sich beweisen kann, dann ist das eine tolle Chance und der Reiz groß", erklärte Steuerwald nach zwei erfolgreichen Jahre beim TSV. Der Truppe vom Ammersee ist es aber schnell gelungen für ihn Ersatz zu finden. Mit Michal Sládeček verpflichteten die Herrschinger einen absoluten Top-Mann aus der polnischen Plusliga auf der Zuspielerposition. „Michal wird unser Spiel extrem bereichern - er ist zwar mit 37 Jahren nicht gerade der Jüngste, aber wer ihn sieht, der weiß sofort, dass es an Fitness bei ihm nicht scheitern wird. Der ist ein absolutes Kraftpaket - da werden sich eher die Jungen eine Scheibe abschneiden müssen", urteilte Trainer Max Hauser über den gebürtigen Slowake. „Die Bundesliga hat mich schon immer gereizt - ich bin jemand der alles für den Erfolg tut und möchte so viele Siege wie möglich mit Herrsching einfahren", meinte Sládeček nach seiner Zusage. Darüber hinaus hat der TSV die Verträge mit zwei ganz wichtigen Akteuren verlängert. Tom Strohbach und Ferdinand Tille werden weiterhin das Lederhosen-Trikot der Herrschinger tragen. „Wir sind sehr stolz, dass wir Ferdl und Tom in Herrsching halten konnten und sie diesem Projekt hier die Treue halten. Man kann das den beiden nur sehr hoch anrechnen, denn rein finanziell hätten sie bessere Optionen gehabt", berichtete Marketingmanager André Bugl. „Für mich stimmt hier einfach das Gesamtpaket. Ich entscheide immer nach dem größten Potenzial für meine persönliche Entwicklung und das ist aktuell die Kombination  Herrsching mit München", begründete Strohbach seine Entscheidung am Ammersee zu bleiben. hal

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