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76 Starter beim Autoslalom in Altenstadt

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Von: Roland Halmel

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Autoslalom Altenstadt
Schnell und fehlerfrei durch die Pylonen zu kommen, darauf kam es an. © Halmel

Altenstadt – Im letzten Jahr musste der MSC Altenstadt seinen traditionellen Autoslalom wegen zu wenig Anmeldungen noch absagen. Bei der diesjährigen Veranstaltung, der ersten seit 2019, war das Interesse mit 76 Startern aber wieder groß. 

„Das ist die mit Abstand größte Teilnehmerzahl an den verschiedenen Standorten in der Serie“, war Jürgen Klages sehr zufrieden. „Wir hatten sogar vier Starter aus Weiden, die wissen scheinbar auch in der Oberpfalz, dass es bei uns eine schöne Veranstaltung ist“, schmunzelte der Chef des MSC Altenstadt, der mit rund 50 Helfern für einen reibungslosen Ablauf sorgte.

Bei den beiden Clubsport-Slaloms am Vormittag und Nachmittag galt es möglichst schnell und fehlerfrei durch die Pylonen und den rund 1.000 Meter langen Kurs am Altenstadter Ortsende beim Sportplatz zu kommen. Wobei sich die Piste durch den Regen in den beiden Läufen sehr unterschiedlich präsentierte. Vormittags war es nass und rutschig, nachmittags trocknete es ab, so dass die Fahrer von Regen- auf Trockenreifen umstellten. „Die Zeiten waren dann auch um 15 bis 20 Sekunden schneller als am Vormittag“, berichtete Klages.

Nach einem Trainingslauf auf dem Rundkurs, der vom Parkplatz beim TSV-Sportheim praktisch komplett einsehbar war, galt es in zwei Wertungsläufen eine gute Mischung aus Beschleunigen, Bremsen und Lenken zu finden. „Die ersten zwei Kurven gut zu erwischen, ist entscheidend“, berichtete Marco Steiner vom MSC, der in der Klasse G4 mit seinem BMW 316i unterwegs war. „Hin und wieder mal Gas wegzunehmen war auch nicht verkehrt, um keinen Fehler zu riskieren, da man die drei Strafsekunden nicht mehr aufholt.“ Er selbst kam dreimal fehlerfrei durch und holte mit zwei Bestzeiten in seinen beiden Läufen den Klassensieg.

Platz zwei bei den Damen in der gleichen Klasse und im gleichen Auto holte sich Steuers Freundin Katharina Schwab, die ebenfalls für den MSC fährt. In der Gesamtwertung aller Klassen kam Steuer auf Position 19. Seine Teamkollegen Michael Völk und Wolfgang Buttstaedt, die beide in einem BMW 318TI in der Klasse F10 an den Start gingen, landeten dort auf den Plätzen drei und vier. Im Gesamtklassement wurde Völk 34. und Buttstaedt 38. Den Gesamtsieg sicherte sich Sebastian Lichtenstern aus Garmisch-Partenkirchen.

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