Alex Rigas gewinnt neunten Profikampf

Nur kurz am Boden

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Alexander „The Great“ Rigas sichtlich gezeichnet aber glücklich nach seinem Sieg im Circus Krone.

Weilheim/München – Mehr kämpfen als in seinen acht Profikämpfen davor musste Alex Rigas bei seinem Auftritt im Münchner Circus Krone.

Der 25-jährige Weilheimer, der früher für die Peißenberger Faustfechter in den Ring stieg, wurde bei seinem Kampf gegen Celso Neves in der vierten Runde angezählt. Letztlich hatte Rigas nach acht Runden gegen den Portugiesen nach Punkten aber die Nase vorne. „Der Kampf an sich war ganz gut bis auf die vierte Runde, da habe ich einen Lucky Punch bekommen“, meinte Rigas nach seinem neunten Profierfolg, der aufgrund einiger Schwellungen im Gesicht nicht spurlos an ihm vorüber ging. „Das Urteil geht in Ordnung, weil Alex den Kampf bestimmt hat“, erklärte sein Coach Levent Cukur ungeachtet der Proteste des gegnerischen Lagers. „Ab der sechsten Runde habe ich mich zurückgekämpft“, machte Rigas auch seine intensive Vorbereitung über zehn Wochen dafür verantwortlich, dass er in den letzten Runden noch zulegen konnte.

Nach nur drei Runden war der Arbeitstag für Rigas Teamkollegen Leon Gavanas dagegen schon erledigt. Der Superschwergewichtler, der wie Rigas in Peißenberg groß wurde, besiegte den Bosnier Drazan Janjanin in der dritten Runde durch Technischen K.o. „Das war aber kein einfacher Gegner“, meinte Cukur, nachdem Gavanas den wesentlich erfahreneren Gegner besiegt hatte. Beim Hauptkampf gab es ebenfalls einen Sieg für den Lokalmatadoren. Emre Cukur setzte sich nach zehn Runden gegen den Moldawier Vadim Gurau verdientermaßen nach Punkten durch.

von Roland Halmel

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