Erst Podium, dann Ausfall

Huglfinger Allied Racing Team am Hockenheimring

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Der Porsche von Jan Kasperlik und Lars Kern beim ADAC GT 4 Rennen am Hockenheimring.

Huglfing – Beim vorletzten Rennwochenende der ADAC GT4 Serie in Hockenheim war viel geboten: Karambolagen, Ausfälle und Safety-Car Phasen bestimmten die Rennen.

Leidtragender war das Allied Racing Team aus Huglfing. Im zweiten Rennen übernahm Lars Kern, der erste Fahrer des Allied Teams, in seinem Porsche 718 Cayman GT4 die Führung. Doch schon in der ersten Runde kollidierte er im Motodrom mit dem Mercedes-AMG GT4 von Titelaspirant Jusuf Owega. Dies bedeutete das Aus für beide Fahrer und eine Safety-Car-Phase.

Beim ersten Rennen am Tag zuvor lief es für Teamchef Jan Kasperlik und Kern deutlich besser. Das Duo, das nach dem Qualifying als Elfter startete, kämpfte sich im Laufe des Rennens immer weiter nach vorne. In der Schlussphase lag für das Allied-Team das Podium schon in Reichweite. In der letzten Runde gelang Kern der entscheidende Überholvorgang, so dass er mit Kasperlik, der das Auto zuvor steuerte, als Dritter ins Ziel kam. Für Kasperlik war das gleichzeitig auch der Sieg in der Trophy-Wertung der ADAC GT4 Germany. Vor dem letzten Rennen der Serie Ende September am Sachsenring belegt das Duo Kasperlik/Kern in der Gesamtwertung Platz sieben.

Das Allied Racing Team rangiert im Mannschafts-Ranking auf Rang sechs von 16 Teams. Das zweite Allied Fahrzeug am Hockenheimring mit Constantin Schöll und Tom Kieffer belegte in beiden Rennen die Plätze neun und 12. TV-Kommentator Christian Danner (Seeshaupt), der zusammen mit Bernhard Laber (München) in einen McLaren 570S GT4 am Start war, landete am Hockenheimring auf den Positionen 23 und 17.

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