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Saisonendspurt geht los

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Jonas Dotzer steuerte zum Sieg der Murnauer in Rosenheim zehn Punkte bei. © Roland Halmel

Murnau/Weilheim - Der Start in den Saisonendspurt ist den Basketball-Herren des ESV Staffelsee gelungen.

Bei der SB DJK Rosenheim 2 gelang der Mannschaft von Coach Benedikt Schiebilski ein 78:57 (36:30) Erfolg, mit dem sie jetzt auch noch Chancen auf den zweiten Rang haben, den aktuell noch die Rosenheimer belegen. „In der Tabelle ist noch alles offen“, meinte Schiebilski danach zufrieden.

Der Schlüssel zum Erfolg beim Sportbund war die mannschaftliche Geschlossenheit. Alle ESV-Spieler trugen sich in die Punkteliste ein. Im ersten Viertel kamen die Gäste noch etwas schwer in Schwung. Aus einem 12:15 (10.) machten sie im bärenstarken zweiten Durchgang aber eine deutliche Führung, da die Murnauer immer wieder mit Fast-Breaks erfolgreich waren. Nach der Pause verteidigten die ESV-Herren ihren Vorsprung.

Im Schlussviertel stand die Murnauer Abwehr dann so sicher, dass Rosenheim nur noch zehn Punkte gelangen. In der Offensive ließen die ESV-Männer dagegen nichts anbrennen, so dass am Ende ein deutlicher Auswärtserfolg zu Buche stand.

Jubeln durften auch die Murnauer Damen, die sich im entscheidenden Spiel um den Klassenerhalt in der Bayernliga bei der MSG Etting/Ingolstadt mit 48:42 (21:27) durchsetzten. „Wir haben es dem Gegner in der Abwehr schwer gemacht, vorne hätten wir aber mehr treffen müssen“, bilanzierte Trainer Johannes Frühschütz, der mit seinem Team im Stau stand und erst zwanzig Minuten vor Spielbeginn in die Halle kam. Entsprechend schwer kamen die ESV-Damen in der ersten Hälfte auf Touren. Die Gastgeberinnen lagen bis zur Pause in Front. In der zweiten Halbzeit übernahmen die Murnauerinnen aber langsam das Kommando. Im dritten Viertel lagen beide Teams noch gleich auf. Im Schlussviertel war die ESV-Abwehr jedoch kaum noch zu überwinden. Nur sechs Punkte ließen sie zu. Und das reichte trotz der eigenen schwachen Wurfausbeute zum Auswärtserfolg, mit dem die Chancen auf den Klassenerhalt deutlich stiegen.

Am heutigen Samstag um 17 Uhr folgt für die Murnauerinnen das Heimspiel gegen den ASV Rott. Die ESV-Herren spielen im Anschluss um 19.30 Uhr gegen den MTSV Schwabing.

Weilheim

Ihrer Favoritenrolle wurden die Weilheimer Basketballer beim TSV Milbertshofen 2 gerecht. Nach der einwöchigen Faschingspause ließ der Tabellenführer aus der Kreisstadt beim Zehnten nichts anbrennen. Obwohl Trainer Darryl Millwood auf die verhinderten Routinier Flo Willkomm und Florian Wiedenmann verzichten musste, kehrten die Weilheimer aus der Landeshauptstadt mit einem ungefährdeten 105:70 (51:31) Erfolg nach Hause. „Wir hätten auch noch höher gewinnen können, aber phasenweise hat sich die Mannschaft dem Gegner angepasst“, urteilte Millwood, dessen Team jetzt noch ein Sieg zur Meisterschaft fehlt. Die Weilheimer zeigten sich in München vor allem aus der Distanz treffsicher. 17 Dreier verzeichneten die Gäste insgesamt. Sieben davon gelangen alleine Andreas Thumser, der auf 29 Punkte kam. Die Weilheimer bestimmten von der ersten Minute an das Geschehen. Nach dem ersten Viertel lagen sie bereits mit 19 Zählern in Front. Danach schlich sich hin und wieder der Schlendrian ein, wodurch die Hausherren bis zum Seitenwechsel einigermaßen mithielten.

Zu Beginn der zweiten Hälfte zogen die Gäste aber wieder die Zügel an. Der Vorsprung wuchs so schnell deutlich an. Ende des dritten Durchgangs drohte Milbertshofen beim 88:50 (30.) ein komplettes Debakel. Im Schlussviertel nahmen die Gäste aber wieder den Fuß vom Gas, so dass die Hausherren noch halbwegs glimpflich davonkamen.

Am morgigen Sonntag um 15.30 Uhr in der Jahnhalle erwarten die Weilheimer jetzt Schlusslicht Holzkirchen. Ein Sieg und damit die vorzeitige Meisterschaft sollte dabei durchaus im Bereich des Möglichen liegen.

Von Roland Halmel

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