Weilheimer Herren ärgern Dietmannsried – Kein Sieg im Derby der Damen

Starke Leistung

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Aus dem Positionsangriff heraus taten sich die Oberhausener Damen (Helle Trikots) im Derby gegen Weilheimer schwer. Meist trafen sie, wenn sie schnell nach vorne spielten.

Die Weilheimer Herren bleiben in dieser Saison der schwerste Gegner für die HSG Dietmannsried/Altusried.

Beim souveränen Spitzenreiter, der ohne Verlustpunkte die Tabelle anführt, boten die Kreisstädter eine starke Leistung. Letztlich mussten sie sich dem Favoriten mit 20:26 (9:11) geschlagen geben. „Die Jungs haben ohne Zweifel eine gute Abwehr gespielt“, meinte TSV-Coach Carsten Rösler, der beim Gastspiel in Dietmannsried allerdings privat verhindert war. Ihn vertraten Markus Haugg und Sylvester Wolf. Den besseren Start erwischten zunächst die Hausherren. Nach dem 2:6 Rückstand (15.) stellte sich die TSV-Defensive besser auf die gegnerischen Angreifer ein. Zudem wehrte Torhüter Benedikt Blazek einige Möglichkeiten der Allgäuer ab.

Nachdem die Trefferquote der Gäste ebenfalls besser wurde, zogen sie beim 7:7 (22.) gleich. In der Folge gestalteten die Weilheimer die Partie ausgeglichen. Zwei ausgelassene Großchancen in der Schlussphase der ersten Hälfte brachte die Gäste dann wieder ins Hintertreffen. Dem Rückstand rannten die TSV-Herren auch nach der Pause hinterher. Bis zum 17:18 (48.) ließen sie sich aber nicht abschütteln.

Dann haderten die Weilheimer mit einigen strittigen Schiedsrichterentscheidungen. Hinzu kamen zunehmend Probleme mit der offensiven Deckung der Gastgeber. Die daraus resultierenden Ballverluste nutzte die HSG in der Schlussphase, um sich bis zur Sirene noch etwas abzusetzen.

Keinen Sieger gab es dagegen beim zweiten Derby zwischen den Weilheimer und Oberhausener Damen. Nach einer spannenden und umkämpften Partie trennten sich die Nachbarn mit einem leistungsgerechten 27:27 (12:13) Unentschieden. „Das Ergebnis geht in Ordnung“, waren sich hinterher beide Seiten einig. „Für mich ist das ein gewonnener Punkt“, urteilte BSC-Coach Ralf Luckhardt zufrieden. „Wir hätten natürlich gerne gewonnen, aber mit dem Remis können wir Leben“, erklärte Sepp Großmüller auf der Weilheimer Seite, die als Tabellendritter als Favorit in die Partie ging. Dieser Favoritenrolle wurden die Gastgeberinnen in der Anfangsphase auch gerecht. Sie setzten sich mit vier Toren ab. Ein Torhüterwechsel sowie ein Unterzahltreffer sorgten dann dafür, dass die Gäste aufwachten. Die Oberhausenerinnen waren beim 7:6 (20.) wieder dran. Danach wogte die Partie hin und her. Kurz vor dem Pausenpfiff übernahmen die BSC-Frauen die Führung.

Nach dem Wechsel bekamen die Weilheimerinnen leichtes Oberwasser. Mit mehr als drei Toren konnten sie sich aber nicht absetzen. Die BSC-Damen kämpften sich in der Folge heran, so dass beim 19:19 (46.) der Gleichstand hergestellt war. Danach ging es hin und her. Beide Mannschaften vergaben die Möglichkeit zum Sieg, so dass es bei der Punkteteilung blieb.

Am Samstag um 16.15 Uhr in der Jahnhalle steht für die Weilheimerinnen erneut ein Heimspiel gegen die HSG Isar-Loisach auf dem Programm. Im Anschluss empfangen die TSV-Männer um 18 Uhr die Herren aus Landsberg.

Von Roland Halmel

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