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Weilheimer sind Meister

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Marco Moroder punktete in Bruck und auch gegen Königsbrunn jeweils zweistellig. © Halmel

Weilheim - Spiel verloren, Meisterschaft gewonnen. Nach 14 Siegen in Folge gingen die Weilheimer Basketballer beim TSV Unterhaching erstmals wieder leer aus.

Die 80:84 (32:46) Niederlage im Spitzenspiel beim Tabellenzweiten war aber letztlich zu verschmerzen, da die Mannen von Trainer Darryl Millwood bei zwei noch ausstehenden Partien damit auch den Titel vorzeitig klar machten. Weil die Weilheimer das Hinspiel gegen Unterhaching mit zwölf Punkten Vorsprung gewannen, haben sie im direkten Vergleich die Nase deutlich vorne. „Schade, aber auch aus einem solchen Spiel kann man viel lernen“, bilanzierte Weilheims Teamsprecher Flo Willkomm enttäuscht. „Die Mannschaft bewies nach einem zwischenzeitlichen deutlichen Rückstand aber Moral, leider fehlte am Ende ein bisschen die Cleverness“, ergänzte Willkomm nach der spannenden und hochklassigen Partie.

Die Gäste erwischten zunächst den besseren Start. Nach der 5:0-Führung (2.) bekamen die Weilheimer aber zunehmend Probleme. Die Hausherren übernahmen so schnell die Führung, die im zweiten Durchgang schließlich deutlich anwuchs. Nach der Pause wurde es trotz guter Vorsätze der Weilheimer nicht besser. Unterhaching setzte sich gleich auf zwanzig Punkte ab. Die Millwood-Truppe gab sich aber nicht geschlagen. Angeführt von Andy Brem und Andy Thumser kämpften sich die Gäste wieder heran. Bis zum Viertelende waren sie beim 58:63 (30.) wieder dran. Im Schlussviertel gaben die Weilheimer weiter Gas. Beim 80:75 (38.) lagen sie wieder fünf Punkte in Front. In der hektischen Schlussphase hagelte es schließlich Freiwürfe gegen die Weilheimer und die nutzten die Hachinger noch zum knappen Sieg.

Im vorletzten Saisonspiel erwarten die TSV-Herren jetzt am morgigen Sonntag (15.30 Uhr, Jahnhalle) den DJK Lands- berg 2.

Murnau

Zwei Pflichtsiege innerhalb von drei Tagen fuhren die Basketball-Herren des ESV Staffelsee ein. Nach dem glanzlosen 77:68 (40:31) Erfolg beim Vorletzten TuS Fürstenfeldbruck fertigte die Truppe von Trainer Benedikt Schiebilski Schlusslicht TSV Königsbrunn im Nachholspiel mit 118:26 (53:10) ab. Durch die beiden Erfolge verbesserten sich die ESV-Herren auf Platz drei in der Bayernliga. „In Fürstenfeldbruck fehlte uns die Konstanz und der Schwung“, urteilte Schiebilski nach dem mühevollen Erfolg.

Sein Team agierte im Angriff oft zu statisch. Obwohl Murnau Mitte des zweiten Viertels bereits mit 14 Punkten in Front lag, gaben sich die Brucker nicht geschlagen. Nach der Pause hielten die ESV-Herren bei denen Marco Moroder, Benedikt Beinhofer und Stefan Adelberger zu überzeugen wussten, die Hausherren aber letztlich auf Distanz. Gegen Königsbrunn, die noch kein einziges Spiel gewonnen hatten, verschaffte Schiebilski vor allem seinem zweiten Anzug viel Spielzeit. Dennoch dominierten die Murnauer von der ersten Minute an deutlich das Geschehen. Insgesamt sechs ESV-Spieler punkteten in der einseitigen Partie am Ende zweistellig.

Erwartungsgemäß nichts zu holen gab es für die Eisenbahner-Damen, die beim Vizemeister TV Augsburg mit 46:75 (26:38) unterlagen. Im ersten Viertel hielten die Gäste mit den klar favorisierten Schwaben noch gut mit. Je länger die Partie dauerte, umso mehr übernahmen die Augsburgerinnen aber das Kommando, so dass am Ende eine deutliche Niederlage herauskam. Die war aber nicht so bitter wie die Kunde vom Erfolg von Abstiegskonkurrenten Etting/Ingolstadt beim ASV Rott. Dadurch rutschten die ESV-Frauen am letzten Spieltag noch auf den letzten Platz ab und müssen damit den bitteren Weg in die Bezirksoberliga gehen. Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt Coach Johannes Frühschütz und seinem Team noch. Sollte in der Sommerpause eine Mannschaft zurückziehen, was in der Vergangenheit durchaus vorkam, könnten sie eventuell als Nachrücker in der Liga bleiben. „In welcher Liga wir antreten ist mir egal“, erklärte Früschütz, der die ESV-Damen weiter trainieren wird.

von Roland Halmel

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