TSV-Korbjäger gewinnen gegen Milbertshofen

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Philipp Brenner wusste sich gegen die Milbertshofener Abwehr immer wieder durchzusetzen.

Weilheim - Weitere wichtige Punkte gegen die direkte Konkurrenz sammelten die Weilheimer Basketballer in eigener Halle.

Gegen den Tabellennachbarn MIL Baskets Milbertshofen setzte sich die Truppe von Coach Benedikt Schiebilski mit 89:83 (44:35 ) durch. „Mit der ersten Hälfte bin ich sehr zufrieden, nach der Pause sind wir dann aber nachlässiger geworden“, urteilte Schiebilski nach dem wichtigen Sieg. „Es hat sicher geholfen, dass wir die Dreier getroffen haben und auch die Freiwürfe zum Schluss verwerteten“, ergänzte der TSV-Coach. Beide Teams legten zunächst einen ausgeglichenen Start hin. Keine Mannschaft konnte sich im ersten Durchgang einen großen Vorteil erspielen. Im zweiten Viertel übernahmen die Weilheimer, die ohne Sebastian Niederreiter auskommen mussten, aber immer mehr das Kommando. „Die Defense war vernünftig und wir haben schnell nach vorne gespielt“, lobte Schiebilski. Hinzu kam, dass seine Mannen die Chancen sehr gut zu nutzen wussten. Bis zur Pause leisteten sich Andreas Thumser, der immer wieder aus der Distanz traf, und seine Teamkollegen kaum Fehlversuche. Dadurch erarbeiteten sie sich gegen die körperlich gleichwertigen Milbertshofener einen Neun-Punkte Vorsprung.

Im dritten Durchgang hielten die Weilheimer die Gäste weiter auf Distanz. Beim 68:57 (30.) zu Beginn des letzten Durchgangs war die Partie aber noch nicht entschieden. Die Münchner kämpften sich in der Folge auch wieder heran. „Da haben wir uns zu wenig gegenseitig geholfen“, monierte Schiebilski, dessen Team auch einige Distanzversuche zu viel zuließ. Trotz der nicht mehr ganz so stabilen Deckung bewahrten die TSV-Korbjäger in der Offensive die Ruhe. Mit einer Freiwurfquote von 64 Prozent und nicht zuletzt dank der Treffer von Andy Brem und Andy Thumser, die zusammen 46 Punkte sammelten, brachten sie schließlich einen kleinen Vorsprung ins Ziel. Am heutigen Samstag um 19.30 Uhr sind die Weilheimer beim TSV Nördlingen, einem weiteren direkten Konkurrenten, gefordert.

Murnau

Im ersten Viertel boten die Basketballer des ESV Staffelsee dem souveränen Spitzenreiter TV Jahn München noch gut Paroli. In den anderen drei Durchgängen erwies sich der Favorit aus der Landeshauptstadt aber als zu stark, so dass sich die Murnauer mit 70:91 (34:44) geschlagen geben mussten. „Meine Spieler haben im Kopf mehr an den Gegner gedacht“, erkannte ESV-Coach Goran Culum eine gewisse Verkrampftheit bei seinem Team nach dem Eröffnungsdurchgang, den sie mit 21:20 für sich entschieden. Die stark besetzten Münchner profitierten so von einigen Fehlern der Gäste. Bis zum Seitenwechsel lagen die ESV-Herren bereits mit zehn Punkten hinten.

Angesichts der demnächst anstehenden schweren Spiele schonte Culum daraufhin seine Leistungsträger und brachte frühzeitig die Akteure, die zuletzt weniger Einsatzzeiten hatten. Die Münchner konnten sich so in der Folge weiter absetzen. Letztlich hielten die Murnauer, die nicht unerwartete Niederlage aber in Grenzen.

Am heutigen Samstag um 19.30 Uhr steht für die Eisenbahner, die auf Platz fünf abrutschten, das Heimspiel gegen den MTSV Schwabing 2 auf dem Programm.

Von Roland Halmel

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