Basketball: ESV-Herren locker weiter

Erfolg beim Pokal

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Murnau - Pflichtaufgabe erfüllt, das ist die Bilanz des Pokalauftritts der Basketball-Herren des ESV Staffelsee beim TSV Bad Reichenhall.

Unter der Leitung von Co-Trainer Andreas Schneider, der den verhinderten Coach Benedikt Schiebilski vertrat, besiegten die Murnauer den Bezirksligisten mit 86:50 (46:27). Die nicht in Bestbesetzung angetreten ESV-Männer bestimmten gegen die Kurstädter von Beginn an das Geschehen. Auch den 2,10 Meter Hünen der Hausherren bekamen die Murnauer schnell unter Kontrolle. Angeführt von Jonas Dotzer und Daniel Angerer, die zusammen über 40 Punkte erzielten, setzten sich die Gäste bis zum Wechsel bereits deutlich ab.

Nach der Pause kontrollierten die Murnauer das Geschehen, sodass am Ende ein ungefährdeter Pokalerfolg herauskam. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, lobte Schneider, der das Team gut vorbereitet auf den Derbyknaller zum Saisonstart am heutigen Samstag (19.30 Uhr) zu Hause gegen Aufsteiger Weilheim sieht.

Weilheim

Die Generalprobe vor dem Bayernligaauftakt ist den Weilheimer Basketballern gelungen. In der ersten Runde des Bayernpokals warf der Aufsteiger überraschend den TSV Jahn Freising aus dem Wettbewerb. Die Mannschaft von Coach Darryl Millwood setzte sich in eigener Halle gegen die Truppe aus der zweiten Regionalliga mit 80:61 (46:36) durch. „In der ersten Hälfte schenkten sich beide Teams nichts“, berichtete Weilheims Teamsprecher Flo Willkomm.

Ende des zweiten Durchgangs erarbeiteten sich die Hausherren, die wie Freising nicht in Bestbesetzung antraten, dann aber einen kleinen Vorsprung, weil Andy Thumser und Philipp Brenner regelmäßig punkteten. Zu Beginn der zweiten Halbzeit zogen die Weilheimer dank eines 9:0 Laufs deutlicher davon. „Da war das Spiel praktisch entschieden“, meinte Willkomm zum 55:37 (24.) Zwischenstand. In der Folge war den Domstädtern anzumerken, dass sie das Thema Pokal abgehakt hatten. „Die Gegenwehr ließ merklich nach“, erkannte Willkomm. Die Weilheimer hatten so keine große Mühe den Vorsprung zu verwalten. Millwood nutzte zudem die Gelegenheit, allen Spielern reichlich Einsatzzeit zu verschaffen. „Jetzt brennen wir natürlich auf den Saisonstart in Murnau“, hofft Willkomm auch am Samstag beim Lokalrivalen auf ein Erfolgserlebnis.

Von Roland Halmel

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