Eishockey: EC Peiting entscheidet mit viel Mühe drei Spiele für sich

Wenig überzeugend

Der ehemalige Peißenberger Martin Andrä, im Spiel der Peitinger, gegen seinen alten Club.

Peiting – Einen auf dem Papier erfolgreichen Vorbereitungsabschluss feierte der EC Peiting.

Bei dem Blitzturnier in eigener Halle reichte es gegen den TSV Peißenberg und den EV Füssen zu zwei knappen Siegen. Dabei konnte der ECP, wie auch beim Auswärtserfolg zwei Tage zuvor beim HC Landsberg, aber nicht recht überzeugen. „Wir wollten eine bessere Leistung abrufen, dass ist uns leider nicht gelungen“, urteilte ECP-Coach Sebastian Buchwieser nach dem mühevollen 2:1 Erfolg nach Penaltyschießen gegen Füssen und einem 2:1 Sieg in den regulären 40 Minuten, die bei dem erstmals gespielten Turnierformat pro Partie absolviert wurden.

Gegen Füssen war sein Team in der ersten Hälfte klar spielbestimmend. Nur kam dabei nichts Zählbares heraus, da die ECP-Stürmer immer wieder an EVF-Torhüter Andreas Jorde scheiterten. Erst Anton Saal (19.) gelang es ihn in Unterzahl kurz vor der Pause zu überwinden. Gleich nach dem Wechsel glichen die Allgäuer, die davor mit einem fast komplett anderen Kader gegen Peißenberg mit 5:3 gewannen, durch Thomas Böck (23.) aus. Danach verloren die Hausherren komplett den Faden. Nur mit viel Glück, ECP-Goalie Marc-Michael Henne wehrte einen Penalty des Ex-Peitingers Florian Simon ab, rettete sich der Oberligist in das Penaltyschießen. Dort sorgten Florian Stauder und Fabian Dietz mit ihren beiden Treffern für den schmeichelhaften Erfolg, da der EFV nur einen Versuch verwandelte. Im zweiten Spiel gegen Peißenberg verfügte die Buchwieser-Truppe zunächst über mehr Puckbesitz, ohne diesen aber in Torchancen umzumünzen. Ab Mitte des Durchgangs wurden die Gäste munterer. Mit einem Abstaubertor gelang Tobias Estermaier (16.) das 0:1. Noch vor der ersten Sirene stellte Simon Maier bei einem umstrittenen Penalty den Gleichstand wieder her.

Anfang der zweiten Hälfte ließ Dominic Krabbat (22.) in Unterzahl das 2:1 für die Heimmannschaft folgen. Danach dominierte der ECP das Geschehen, ohne aber nachlegen zu können. Trotz einiger Überzahlsituationen auf beiden Seiten, änderte sich am Ergebnis bis zum Schlusspfiff nichts mehr, so dass die Peitinger das Turnier vor Füssen und Peißenberg für sich entschieden.

In Landsberg bestimmte der ECP das erste Drittel klar. Mehr als eine 1:0 Führung durch Stauder (7.) sprang aber nicht heraus. „Dann haben wir uns aber aus dem Konzept bringen lassen“, ärgerte sich Buchwieser über drei Gegentreffer (34.,39.,40.) zum Ende des Mittelabschnitts. Erst im Schlussdurchgang fanden die Peitinger ins Spiel zurück. Mit drei Toren von einmal Milan Kostourek (45.) und zweimal Brad Miller (54.,60.), drehten sie die Partie und gingen letztlich mit einem 4:3 Erfolg vom Eis.

Am Freitag geht es für die Peitinger nun beim TEV Miesbach erstmals um Oberliga-Punkte und am Sonntag um 18 Uhr steht das erste Heimspiel gegen den EHC Waldkraiburg auf dem Programm.

Von Roland Halmel

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