"Er war der Beste"

Peitinger Heinz-Günter Deuster tritt nach 15 Jahren als BABV-Chef ab

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Heinz-Günter Deuster legte sein Präsidentenamt beim Bayerischen Amateur-Box-Verband nieder.

Peiting – Eineinhalb Jahrzehnte lang hat Heinz-Günter Deuster als Präsident die Geschicke des Bayerischen Amateur-Box-Verbandes (BABV) geleitet. Bei der Wahl auf dem Verbandstag trat der 70-jährige Peitinger aber nicht mehr an. Gesundheitliche Gründe und auch ein Schicksalsschlag waren ausschlaggebend. Zum Abschied gab es stehende Ovationen.

Deuster stieg als Aktiver für den PSV Duisburg, LL/LTS-TSV Schongau und den Boxring Peiting in den Ring. Der ehemalige Berufssoldat startete 1992 seine Funktionärstätigkeit als Vorstandsmitglied beim Boxring. Zudem war er Kampfrichter. 1999 erwarb der gebürtige ­Duisburger die internationale Ring- und Punktrichterlizenz.

Deuster, der sich später dem TSV Peißenberg anschloss, kam auf 468 Kampfrichtereinsätzen im Ausland, bei deutschen Meisterschaften und in der 1. Bundesliga. Beim BABV übernahm er zunächst den Posten des Jugendwarts im Bezirk Oberbayern. 2001 wurde er 1. Landessportwart, 2005 Präsident. Darüber hinaus war er für den DBV (Deutscher Box-Sport-Verband) als Beisitzer im Sportgericht, DBV-Vizepräsident für Breitensport und Vertreter der Landesverbände und als Vizepräsident Leistungssport zuständig. Die höchste Auszeichnung, die selten vergebene „DBV-Verdienstnadel in Gold mit Brillanten“ erhielt Deuster an seinem letzten Tag seiner Tätigkeit als BABV-Präsident. „Er war der beste Präsident, der den BABV jemals geführt hat“, lobte der Verband zum Abschied.

hal

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