Cheftrainer aus eigenem Verein

Christian Kratzmeier wird Eishackler-Coach

Der neue Eishackler-Trainer kommt aus dem eigenen Verein. Christian Kratzmeir, der zuletzt die U20 trainierte, übernimmt die erste Mannschaft der Peißenberger.
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Der neue Eishackler-Trainer kommt aus dem eigenen Verein. Christian Kratzmeir, der zuletzt die U20 trainierte, übernimmt die erste Mannschaft der Peißenberger.

Peißenberg – Nach der Trennung von Coach Randy Neal in der Vorwoche machten die Eishackler in Sachen Nachfolgeregelung schnell Nägel mit Köpfen. Bereits am Sonntag vermeldete der Bayernligist einen neuen Cheftrainer. Der ehemalige U20 Coach Christian Kratzmeir steht zukünftig hinter der Bande des Bayernligisten.

„Klar ist es ein Sprung von der U20 in den Erwachsenbereich, aber ich habe viel Erfahrung als Spieler und ich habe gute Leute an meiner Seite, deshalb traue ich mir die Aufgabe auch zu“, sieht sich Kratzmeir, der 602 Spiele in der Landes- bis zur Oberliga bestritt, für den neuen Job bei den „Eishacklern“ gerüstet.

Zu dem Team, das ihn unterstützt, gehört Sepp Staltmayr, der von 2017 bis 2019 die Peißenberger trainierte. „Ich bin sehr froh, dass Sepp zugesagt hat. Wir denken was Eishockey angeht sehr ähnlich“, freut sich Kratzmeir über die Unterstützung durch den langjährigen Profi. Dritter im Bunde ist Daniel Lenz, der neben seiner Funktion als sportlicher Leiter bei den Eishacklern, auch dem Trainerteam helfend zur Seite stehen wird. „Wie sich die Drei ihre Aufgaben aufteilen werden, wird sich über die kommenden Monate herauskristallisieren“, erklärt Eishackler-Sprecher Andreas Schugg, der guter Dinge ist, dass die Peißenberger die richtige Wahl getroffen haben. „Aus dem Trainerumfeld war zu hören, dass Christian ein Wahnsinnscoach ist. Er ist ehrgeizig, überaus engagiert und steht immer zu 100 Prozent hinter seiner Mannschaft. Ein Perfektionist der nichts dem Zufall überlässt“, lobt Schugg den 45-Jährigen.

Kratzmeir hatte wie berichtet, schon vor geraumer Zeit gegenüber dem ehemaligen Vorstand Norbert Ortner sein Interesse am Trainerjob bei den Eishacklern bekundet. „Durch seinen Rücktritt und den besonderen Umständen mit der Interims-Abteilungsleitung hat sich das Thema dann aber hingezogen“, sagt Kratzmeir, nachdem er sich mit der designierten Führungsmannschaft in den letzten Tagen schnell einig wurde. Die Schwere der Aufgabe ist ihm dabei durchaus bewusst. „In Peißenberg wird eine sehr große Lupe draufgelegt, was ein Eishackler-Coach macht“, meint der Versicherungsangestellte, der nicht ausschließen will, dass das Trainerteam noch größer wird. „Ich bin ein Teamplayer und wenn man etwas ordentlich machen will, braucht man Unterstützung“, meint der neue Peißenberger Trainer, der gleich richtig loslegen will. „Bei den Gesprächen mit den Spielern müssen wir jetzt ein gewisses Tempo vorlegen, weil alle Teams die ruhige Zeit nutzen, um am Kader zu arbeiten“, sieht Kratzmeir seinen Hauptjob in den nächsten Wochen in der Zusammenstellung der Mannschaft.

Die Marschrichtung heißt dabei weiterhin auf Einheimische zu setzen und möglichst viele Eigengewächse zu integrieren. „Ich bin mir sicher, dass wir ein gutes Team zusammenbekommen“, strahlt er dabei Zuversicht aus. Gleichzeitig geht sein Blick auf die kommende Eiszeit. „Und da planen wir eine ganz normale Saison“, hofft Kratzmeir auf ein Ende der Corona-Einschränkungen.

Roland Halmel

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