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Sturzpech kostet Lokalmatadorinnen den Podestplatz

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Angefeuert von zahlreichen Zuschauern kämpften sich die Starter auf dem Rad den Frauentorberg nach oben. © Halmel

Schongau – Regen am Anfang und am Ende, dazwischen harte Kämpfe mit den Konkurrenten und dem eigenen Körper. Das alles gab es bei der siebten Auflage des Schongau Triathlons. Die Lokalmatadorinnen hatten Pech. Zwei Stürze auf dem Rad bremsten das Regionalliga-Damenteam aus der Lechstadt aus. Die Tri-Team Frauen verpassten das Podest bei ihrem Heimrennen als Vierte nur haarscharf.

„Eigentlich war das Wetter in Ordnung“, meinte Wolfgang Ahrens, der Chef des veranstaltenden Tri-Teams Schongau, mit Blick auf die Regenphasen. Die machten den Regionalligateams, die das Rennen eröffneten, beim Schwimmen nichts aus. „Im mit 20 Grad angenehm temperierten Lech“, so der Streckensprecher, galt es für 15 Männer- und neun Frauenmannschaften, 1.500 Meter bis zum Ausstieg beim Festplatz zurückzulegen.

Sehr flott war dabei Kornelia Saal vom Tri-Team unterwegs. Sie stieg bei den Regionalliga Damen als Erste aus dem Wasser. Auf der anschließenden Radroute, die in Richtung Lido startete, kamen Saal und ihre ebenfalls gut platzierte Teamkollegin Nina Koller aber auf der regennassen Straße zu Sturz. Die Folge waren Hautabschürfungen und der Verlust einiger Plätze. Den Rückstand konnten sie auf der 40 Kilometer langen Radrunde und dem anschließenden Lauf über zehn Kilometer Strecken durch die Schongauer Altstadt nicht mehr aufholen. Nach dem Sieg in Weiden und Platz drei davor in Lauingen, blieb für das kurz hintereinander ins Ziel einlaufende Tri-Team Quartett, das Miriam Steffens und Mona Ritter komplettierten, nur der vierte Platz.

Der erste Rang ging an Immenstadt, angeführt von der souveränen Siegerin Tamara Hitz (2:14,09 Stunden). Ebenfalls mit großem Vorsprung holte sich Niklas Hirmke (1:58,12, RSV Freilassing) den Sieg bei den Regionalliga-Herren, was ihm wie Hitz den bayerischen Meistertitel einbrachte. Bei den Herren gewannen seine Freilassinger zudem den Teamwettbewerb.

Auf der olympischen Distanz, die im Anschluss ausgetragen wurde, hatte ein Routinier die Nase vorne: Der 51-jährige Uli Mutscheller (RSC Kempten) zeigte der Konkurrenz in einer Zeit von 2:09,17 Stunden die Hacken. „Mir tun die Beine weh, ansonsten geht es mir gut“, meinte Mutscheller nach dem Zieleinlauf, ehe wenig später seine Frau Sigrid als Siegerin (2:21,09) bei den Damen einlief. „Das war eine super Veranstaltung“, lobte das Ehepaar das ausrichtende Tri-Team. „Wir bekommen immer sehr viel Lob, aber leider nicht so viele Starter wie erhofft“, bilanzierte Ahrens mit Blick auf die 260 Teilnehmer, mit denen die angepeilte Marke von 400 deutlich unterschritten wurde.

Ungeachtet dessen zeigten die heimischen Triathleten einmal mehr starke Leistungen, wie Johannes Hack (Post SV Weilheim), der den Sprintwettbewerb über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer auf dem Rad und fünf Kilometer Laufen gewann. Margit Mayr-Henseleit (Tri-Team) gewann die Altersklasse Senioren 2 weiblich, Nadine Ahrens (TriTeam) bei den Juniorinnen und Jakob Landes (Tri-Team) bei den Junioren. Unter den sieben Staffeln hatte die Raiffeisenbank Pfaffenwinkel mit Thomas Landes, Martin Stechele und Stefan Fichtl die Nase vorne. 

hal

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