Sechster Schongau Triathlon

Großer Aufwand, top Ergebnisse

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Den giftigen Anstieg am Frauentor mussten die Radfahrer beim Schongau Triathlon mehrfach durchfahren.

Schongau – Ideale Bedingungen haben sich den 340 Teilnehmern bei der sechsten Auflage des Schongau Triathlons geboten. Angenehme Temperaturen und ein emsiges, 300 Kopf starkes Helferteam sorgten dafür, dass die Athleten mit starken Leistungen aufwarten konnten. Für offene Münder sorgte Niklas Hirmke, der mit der Bestzeit von 1:52:58 Stunden für das sportliche Highlight des Tages sorgte. Die Lokalmatadorinnen vom TriTeam Schongau verpassten dagegen bei ihrem Heimrennen den ganz großen Wurf: Sie landeten auf dem 7. Platz ihrer Kategorie.

Statt einer Hitzeschlacht wie vor zwei Jahren fanden die Teilnehmer diesmal beim sechsten Schongau Triathlon recht ordentliche Bedingungen vor. Bei Luft- und Wassertemperaturen von um die 18 Grad sorgte lediglich der teils böige Wind auf der Radstrecke für ein paar Probleme.

„Ein bisschen wärmer wäre nicht schlecht gewesen, aber im Großen und Ganzen passte es“, meinte Wolfgang Ahrens vom veranstaltenden Tri-Team, das mit rund 300 Helfern den aufwändigen Wettkampf einmal mehr reibungslos über die Bühne brachten. Auch mit der Teilnehmerzahl von 340 zeigte er sich zufrieden. „Die Tendenz zeigt nach oben,“ urteilte Ahrens.

Steigende Leistungen

Deutlich steigend waren auch die Leistungen der Dreikämpfer. Christian Brader (TV Memmingen) blieb auf der olympische Distanz aus 1 500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer auf dem Rad und 10 Kilometer Laufen in 1:58:35 Stunden deutlich unter der Siegerzeit des Vorjahres. „Ich habe mir vorher die schwierigen Stellen bei der Radstrecke angeschaut“, erklärte Brader hernach sein Erfolgsgeheimnis.

Kornelia Saal war als 19. im Gesamtklassement die Beste aus dem Quartett des TriTeams beim Regionalliga Wettbewerb.

Bei den Damen siegte auf dieser Distanz Charlotte Ahrens. Die Triathletin aus Schwaig, die vor zwei Jahren in Schongau die Sprintdistanz gewann, holte sich in souveräner Manier in 2:12:34 Stunden den Sieg. „Ich mag die technisch anspruchsvolle Radstrecke“, erklärte Ahrens nach ihrem ersten Triathlon über die olympische Distanz, bei dem sie auch zahlreiche Männer weit hinter sich ließ.

Daneben standen in Schongau zudem die bayerischen Meisterschaft der Elite, die zusammen mit dem Regionalligawettbewerb der Damen und Herren ausgetragen wurde, auf dem Programm. Dank Teamwork und Windschattenfreigabe auf der Radstrecke gab es hier vor vielen Fans noch schnellere Zeiten.

Hirmke landet »Wahnsinnzeit«

Niklas Hirmke (RSV Freilassing) überquerte die Ziellinie nach 1:52:58 Stunden. „Eine Wahnsinnszeit“, stellte Ahrens anerkennend fest. Bei der Regionalliga Damen erzielte Tamara Hitz (Aloha Immenstadt) in 2:11:04 Stunden das beste Ergebnis.

Für die Frauen vom TriTeam lief es bei ihren Heimrennen dagegen nicht ganz nach Wunsch. Kornelia Saal und Mona Breuning lagen nach guten Schwimm- und Radleistungen im Spitzenfeld. Auf der Laufstrecke mussten sie aber Federn lassen. Zusammen mit Kathrin Glasl und Simone Reithmeier landeten sie letztlich auf Rang 7. Der Sieg ging dabei an Würzburg vor Forchheim und Ingolstadt. Bei den Herren hatte das Team Arndt aus Roth die Nase vor den Mannschaften aus Grassau und Karlsfeld.

Beim Start über die olympische Distanz war das Feld noch eng beisammen. Das änderte sich beim Schwimmen im Lech aber sehr schnell.

Den Sprintbewerb über die kürzere Distanz von 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer auf dem Rad und 5 Kilometer Laufen gewannen Tom Hohenadl (Triathlon Augsburg) bei den Herren und Madlen Kappeler (TV Immenstadt) bei den Damen.

Zwei Lokalmatadoren ragen heraus

Von den zahlreichen Lokalmatadoren beim Sprintrennen ragten zwei heraus. Margit Mayr-Henseleit (TriTeam Schongau) gewann die Altersklasse Senioren 2 weiblich und Ursula Tholen (Schongau) die der Senioren 1 weiblich. Bei der Staffel hatte „Radsport Veloass Hohenfurch“ mit Judith Horner, Christian Riesenbeck und Fabian Zwerger die Nase vorne.

hal

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