EC Peiting mal sattelfest, mal vogelwild

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Elias Maier und die Peitinger taten sich gegen Tomas Rubes‘ Weidener in der Abwehr schwer.

Peiting – Nachdem er zuvor Regensburg und Füssen ohne Gegentor abfertigte, präsentierte sich der EC Peiting am Freitag daheim gegen Weiden defensiv völlig neben der Spur. Die Folge: ein 8:9 nach Verlängerung. Zwei Tage später stand das eigene Tor dann beim 3:1 beim ersatzgeschwächten SC Riessersee wieder unter deutlich besserer Bewachung. Wie es am heutigen Mittwoch um die Peitinger Hintermannschaft steht, das prüft der Deggendorfer SC ab 19.30 Uhr.

„Die Mannschaft hat ein Zeichen gesetzt“, lobte Coach Sebastian Buchwieser nach dem aus seiner Sicht verdienten Sieg am Sonntag in Garmisch-Partenkirchen. Im ersten Powerplay bewies sein Team, warum es in der Überzahlwertung vorne steht: Simon Maier (17.) markierte das 1:0. Bei einem mustergültigen Konter erhöhte Nardo Nagtzaam (25.), um in Unterzahl in der 37. Minute erneut zur Stelle zu sein. Mit einem Gewaltschuss Robin Soudeks (43.) kam der SCR heran, für Peiting brannte aber kaum noch etwas an.

Ganz anders war zuvor das Heimspiel des ECP gegen Weiden gelaufen. „Vogelwild“, kommentierte Buchwieser, nachdem sich schon im ersten Drittel ein Schützenfest abzeichnete. Martin Mazanec per Gewaltschuss (6.), Daniel Reichert aus spitzem Winkel (15.) und Ty Morris (18., 19.) trafen für Peiting, Dennis Thielsch (8.), Martin Heinisch (9., 12.) und Edgars Homjakovs (15.) für die Gäste, die zweimal mit zwei Toren vorne lagen.

Im zweiten Drittel führte dann der ECP zwischenzeitlich mit zwei Toren. Simon Maier (23.), Andreas Feuerecker (32.) und Martin Hlozek (39.) jubelten auf Seiten der Gastgeber, Heinisch (27.) bei den Blue Devils. Bestand hatte das nicht. Dennis Palka (46.,50.) und Thielsch (54.) legten für die Oberpfälzer sogar wieder vor. Mit dem fünften Peitinger Powerplay-Tor gelang Aziz Ehliz (57.) zwar der Gleichstand, in der Overtime sicherte Ralf Herbst (64.) aber den Weidener Zusatzpunkt.

Nach dem heutigen Auftritt gegen Deggendorf (19.30 Uhr) geht es am Freitag nach Höchstadt.

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