Schwierige Phase

Drei Tore reichen dem EC Peiting erneut nicht

Frankenberg EC Peiting Eishockey Oberliga
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Schwerstarbeit musste die Peitinger Abwehr, hier Christoph Frankenberg, gegen Regensburg leisten.
  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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Peiting – Wie schon gegen Weiden (3:6) und Regensburg (3:8) reichen dem EC Peiting drei Tore derzeit nicht, um zu gewinnen. Beim direkten Konkurrenten um Platz sechs, dem Höchstadter EC, folgte am gestrigen Dienstag eine 3:4-Niederlage.

„Es gibt in jeder Saison mal Phasen wo es nicht so läuft“, meinte Trainer Anton Saal hernach. Zwar schoss Dominic Krabbat (3.) die Gäste früh in Führung, „danach sind wir aber nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen“, urteilte der Coach. Jannik Herm (9.) glich aus.

Nachdem Thomas Heger und Ty Morris den nächsten Peitinger Treffer verpassten, legte Anton Seewald (28.) für die Hausherren vor. Per Rückhandschlenzer egalisierte Krabbat (34.). Die Freude darüber währte aber nur kurz, wieder schlug Herm (35.) zu. Danach überstanden die Gäste eine fast zweiminütige doppelte Unterzahl. „Das gab uns Auftrieb“, erklärte Saal, dessen Team im Schlussdrittel richtig aufs Gas drückte.

Auch auf Krabbats (48.) dritten Streich fanden die Alligators eine Antwort: Seewald (54.) markierte das 4:3. Ein Überzahlspiel und auch die Herausnahme des Torhüters brachten für Peiting nichts mehr ein.

Über weite Strecken chancenlos war der ECP am Sonntag beim Heimspiel gegen Regensburg. Schon nach dem 0:1 durch Constantin Ontl (11.) sah sich Saal genötigt, eine Auszeit zu nehmen. Erik Keresztury (13.) erhöhte aber und im Mitteldrittel schwammen die Felle endgültig davon: Richard Divis (25.), Tomas Schwamberger (26., 30.) – 0:5. Torwart Florian Hechenrieder hatte danach genug, für ihn kam Andreas Magg. Durch zwei Tore von Andreas Feuerecker (32., 33.) in Überzahl und ein Powerplaytor von Florian Stauder (39.) rückte Peiting heran. Ohne Marco Habermann, der sich mit einem Innenbandriss verabschiedete, ging es dann ins letzte Drittel, in dem es wieder deutlicher wurde: Lukas Heger (42.) und Andrew Schembri (45., 47.) machten die höchste Peitinger Heimniederlage in dieser Saison perfekt.

Am Vorabend vor Heiligabend hielten die Peitinger bei Spitzenteam Weiden gut mit und gingen nach Toren von Nardo Nagtzaam (9.), Eetu-Ville Arkiomaa (28.) und Habermann (32.) mit 3:3 ins letzte Drittel, für die Blue Devils hatten Martin Heinisch (11.), Philipp Siller (13.) und Tomas Rubes (38.) getroffen. Im Schlussdurchgang schossen Dennis Palka (41.), Chad Bassen (54.) und Ralf Herbst (58.) den Weidener Sieg heraus. „Die wenigen Möglichkeiten, die man gegen Weiden bekommt, muss man besser nutzen“, bekannte Saal nach der aus seiner Sicht verdienten Niederlage.

Mit-Oberligist in Nöten

Den Gegner des Heimspiels am morgigen Donnerstag, den EV Füssen, plagen derweil finanzielle Sorgen. Dem Vernehmen nach klafft eine Lücke im Etat in sechsstelliger Höhe, geschuldet der Corona-Situation und fehlenden Zuschauereinnahmen. Die freie Stelle durch den Wechsel von Dejan Vogl zu den Peißenberg Miners wird nicht mehr nachbesetzt und der zum Jahresende auslaufende Vertrag mit Kontingentspieler Andrei Taratukhin nicht verlängert.

Am Sonntag (18 Uhr) tritt der ECP zuhause gegen den ECDC Memmingen an. Am 5. Januar folgt das Auswärtsspiel bei den Starbulls Rosenheim.

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