Exquisa Oberbayern ohne Heimwettkampf

Abgespeckter Modus für Zweitligaturner

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Der Weilheimer Manuel Förster bei einer Bodenübung für Exquisa Oberbayern.

Weilheim – Wie alle anderen Sportarten auch, wurde Turnen von der Corona-Krise gebeutelt. Das Training war lange Zeit gar nicht oder nur eingeschränkt möglich. Wettkämpfe fanden überhaupt nicht statt. In den Turnligen wird es auch noch einige Zeit dauern, bis es mit der Saison losgeht.

Der Start ist für den 10. Oktober vorgesehen. Geplant ist laut einer Mitteilung der Deutschen Turnliga, dass die beiden 2. Ligen (Nord und Süd) mit ihren acht Teams noch einmal geteilt werden. Für jede Mannschaft ergeben sich damit nur drei Wettkämpfe – statt wie bisher sieben. Die Erstplatzierten jeder Gruppe ermitteln in einem Extra-Wettkampf den Meister. Das Top-Team der Süd- und der Nordstaffel steigt jeweils auf. Absteigen wird keiner, da es im kommenden Jahr eine Liga-Neustrukturierung geben soll.

Dass heuer das Zeitfenster für die Ligen eng ist, liegt auch daran, dass die Europameisterschaften in Baku (Aserbaidschan) von April in den Dezember verlegt wurden. Das wirkt sich auf den deutschen Terminplan aus.

Die 2. Liga Süd setzt sich zusammen aus dem TSV Pfuhl, der TG Allgäu, dem TG Hanauerland, dem TSV Buttenwiesen, dem KTV Ries, dem VfL Kirchheim/Teck, dem TV Schiltach und Exquisa Oberbayern.

Bei letzteren ist Klaus Förster aus Weilheim der Manager und sein Sohn Manuel als Turner im Einsatz. Letzterer ist bei den Exquisas als Boden- und Reckspezialist eine feste Größe im Kader.

Ob sich Förster und seine Teamkollegen im Herbst auch wieder vor Publikum präsentieren können, ist noch offen. Im Falle eines Zuschauerverbots in der Halle wollen die Vereine einen Livestream auf die Beine stellen. Eventuell werden die Turner auch über das Portal Sportdeutschland-TV zu sehen sein.

Zuschauer sind, auch was Sponsoren betrifft, ein nicht unwesentlicher Faktor. Deshalb wird es für die Exquisas in dieser Saison auch keinen Heimkampf in der Weilheimer Jahnhalle geben. „Ohne Publikum ist das für alle Beteiligten uninteressant“, erklärt Klaus Förster.

hal

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