Kein Zurück

EA Schongau und Peißenberger Eishackler sehen Bayernliga-Saison als beendet

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„Ist noch Eis da?“, scheinen sich Peißenbergs Valentin Hörndl (links) und Schongaus Friedrich Weinfurtner (rechts) hier zu fragen. Die Aussichten: eher schlecht.

Schongau – Immer mehr Eishallen schließen für den restlichen Winter. Die Frage, ob die Eishockey-Bayernliga nochmal startet, haben die EA Schongau und die Peißenberger Eishackler für sich nun beantwortet.

„Selbst wenn ab 14. Februar alles gut sein sollte, machen die Eishallen nicht ein paar Tage später wieder auf“, ist für EAS-Teammanager Martin Resch der Eishockey-Winter zu Ende. „Für das Senioren-Eishockey ist es vorbei. Da bringt man auch keine Hobby- oder Pokalrunde mehr zusammen“, pflichtet Eishackler-Chef Norbert Ortner bei. Noch warten will der Bayerische Eissportverband. Ein endgültiger Saisonabbruch sei zum jetzigen Zeitpunkt das falsche Signal, hatte Obmann Frank Butz in der Vorwoche den Vereinen geschrieben.

„Im September und Oktober hatten wir keine Einnahmen und nur Ausgaben, aber unsere Sponsoren haben zu uns gehalten, deshalb werden wir die Spielzeit ordentlich überstehen, nicht zuletzt weil wir in den Jahren davor gut gewirtschaftet haben“, will die EAS laut Resch zeitnah einen Kassensturz machen. Der Teammanager spricht nun zeitnah mit den Spielern. „Wir sind von der Mannschaft überzeugt und versuchen, sie zusammen zu halten.“ Ob er dabei mehr Überzeugungsarbeit leisten muss als sonst? „Spannend könnte es werden, weil der eine oder andere durch die lange Pause vielleicht gemerkt hat, dass es auch ohne Eishockey geht.“

„Wir machen nächste Woche eine Videokonferenz mit der Mannschaft und dann beginnen die Einzelgespräche“, berichtet Peißenbergs Ortner, der jüngst mit dem Wechsel von Talent Sinan Ondörtoglu zum EC Peiting noch einen Abgang zu verkraften hatte. „Wir planen jetzt erst einmal so, dass es im Oktober mit der Saison losgehen kann.“

hal

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