Oberligist weiter in Corona-Pause

EC Peiting trennt sich Stürmer Eetu-Ville Arkiomaa

Eetu-Ville Arkiomaa EC Peiting Eishockey
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Nicht wie erhofft schlug Eetu-Ville Arkiomaa ein. Ein Nachfolger soll noch diese Woche präsentiert werden.
  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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Peiting – Seit 7. Januar befindet sich der EC Peiting in der Corona-Pause. Das bleibt auch am kommenden Wochenende so. Das Match am Freitag beim SC Riessersee und die Heimpartie am Sonntag gegen den HC Landsberg fallen aus. Die unfreiwillige Auszeit nutzten die Verantwortlichen zu einer Zwischenbilanz – und die fiel bei einem Spieler nicht erfreulich aus. 

Die Wege des Oberligisten und jene von Stürmer Eetu-Ville Arkiomaa trennen sich. „Arki konnte die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen“, erklärte Coach Anton Saal. Menschlich habe es sehr gut gepasst, doch nach 24 Spielen, in denen der im Frühjahr mit vielen Vorschusslorbeeren vom SCR an die Peitnach gewechselte 28-jährige Finne nur selten wirklich auffiel und in denen er nur sieben Tore erzielte, ist die gemeinsame Zeit vorbei. „Wir haben da auch eine Verpflichtung gegenüber der Mannschaft und den Fans“, meinte Saal.

Nachfolger gibt es noch keinen (Stand: Dienstagmittag), „wir sind aber in guten Gesprächen“, rechnet Saal noch in dieser Woche mit der Vollzugsmeldung. Transferschluss ist am 31. Januar. Der Neue könnte anders als Arkiomaa durchaus auch ein Verteidiger sein. Kam doch in den letzten Wochen mit Dominic Krabbat ein Stürmer dazu, während mit Manuel Bartsch ein Defensivmann ausfiel. So gerieten die Verantwortlichen ins Überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre, die zweite Ausländerposition an einen Abwehrspieler zu vergeben.

Bekanntlich befinden sich die Peitinger seit 7. Januar in der Corona-Auszeit. Vergangene Woche fand deswegen überhaupt kein Training statt. Ab dem morgigen Mittwoch soll es jetzt wieder losgehen, nachdem sich die ersten der acht von Corona betroffenen Spieler freitesteten.

„Wir halten uns da aber strikt an das DEB-Protokoll ‚Return to play‘, das eine Untersuchung durch einen Kardiologen vorsieht“, geht der ECP laut Saal keinerlei Risiko ein. „Erst wenn die Betroffenen grünes Licht vom Arzt bekommen, kehren sie zurück aufs Eis.“

Ohne Pre-Plyoffs?

Bis zum Wochenende hofft er dann, sofern es von der medizinischen Seite keine Einwände gibt, zumindest wieder voll trainieren zu können. Aufgrund der zwei weiteren abgesagten Spiele kommt der ECP nun aber bereits auf sechs Nachholpartien, die noch zu bestreiten wären. „Das könnte eng werden“, meint Coach Saaö, nachdem bis zum Abschluss der Vorrunde am 6. März nur noch sechs Wochen bleiben.

Derlei Probleme haben aber nicht nur die Peitinger, sondern auch andere Teams. Deshalb gibt es offenbar Überlegungen, die Pre-Playoffs der Oberliga Süd zu streichen, um dadurch ein zusätzliches Wochenende für Nachholspiele zu haben. Dies muss aber erst noch in den zuständigen Gremien besprochen und dann auch beschlossen werden.

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