Niederlage nach dreimaliger Führung gegen Memmingen

EC Peiting weiterhin ohne Glück in der Zusatzschicht

Simon Maier EC Peiting ECDC Memmingen Oberliga Eishockey
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Der Einsatz der Peitinger, hier Simon Maier, gegen Memmingen stimmte. Die Ausbeute mit nur einem Punkt eher nicht.

Peiting – Nachzusitzen ist in dieser Saison weiterhin nicht die Vorliebe des EC Peiting. Im Nachholspiel gegen den ECDC Memmingen musste der Eishockey-Oberligist am gestrigen Dienstag zum fünften Mal in die Zusatzschicht, nachdem es am Ende der regulären Spielzeit keinen Sieger gab. Nach vier Niederlagen zuvor in der Verlängerung ging es gegen die zuletzt schwächelnden Indians ins Penaltyschießen, bei dem die Mannschaft von Trainer Sebastian Buchwieser letztlich das Nachsehen hatte. Nach der 4:5-Niederlage rangiert der ECP in der Tabelle auf Platz sieben.

„Schade, wir hatten ein Chancenplus und haben zu wenig daraus gemacht“, kommentierte der scheidende Coach Sebastian Buchwieser die unglückliche Niederlage, bei der sein Team dreimal in Führung lag. „Mit der Leistung bin ich nicht unzufrieden, wir hätten uns nur etwas cleverer anstellen müssen“, ergänzte der Coach, dessen Mannschaft mit viel Schwung aus der Kabine kam.

Bis zur Mitte des ersten Durchgangs erspielten sich die Hausherren eine Vielzahl an klaren Möglichkeiten, von denen aber nur Martin Hlozek (5.) eine verwertete. Memmingen kam seinerseits erst zögerlich in Fahrt. Kurz vor Drittelende profitierten die Gäste aber von einem katastrophalen Abwehrfehler beim ECP, den Marvin Schmid (18.) mit dem 1:1 bestrafte.

Im zweiten Spielabschnitt dominierten die Peitinger erneut über weite Strecken das Geschehen. Ein Alleingang von Nardo Nagtzaam (28.) bescherte die neuerliche Führung, die Lukas Gohlke (34.) in Überzahl auf 3:1 ausbaute. „Auf Sprade TV sah man aber deutlich, dass die Scheibe nicht drin war“, grummelte ECDC-Coach Sergej Waßmiller.

Wie befürchtet

Sein Team lieferte aber eine schnelle Antwort: Nur 14 Sekunden später gelang Christopher Kasten (34.) der Anschlusstreffer. „Danach wusste ich“, gestand Buchwieser: „Es wird hart“. Seine Befürchtungen traten auch ein, da Memmingen bei einer umstrittenen Strafzeit gegen Gohlke noch vor der zweiten Sirene durch Myles Fitzgerald (38.) zum 3:3 ausglich.

Ebenfalls im Powerplay schoss Nagtzaam (46.) die Gastgeber zum dritten Mal in Front. Gleichermaßen bei einem Mann mehr markierte Linus Svedlund (52.) den neuerlichen Gleichstand.

Martin Mazanec (57.) hatte im Anschluss bei einem Pfostentreffer Pech. Beide Teams, die immer wieder mit strittigen Schiedsrichterentscheidungen haderten, mussten in die Verlängerung.

Dort fielen trotz einiger Möglichkeiten keine Tore. Für den ECP trafen im Penaltyschießen Simon Maier und Gohlke. Die anderen vier Versuche wehrte Jenny Harß im Gästetor ab. Auf Seiten des ECDC verwandelten Svedlund sowie zweimal Fitzgerald und das reichte Memmingen, um mit zwei Zählern die Heimreise anzutreten.

Am Freitag erwarten die Peitinger Spitzenreiter Selb (19.30 Uhr). Am Sonntag (17 Uhr) steht für die nach wie vor ersatzgeschwächten Peitinger nach drei Heimspielen in Folge wieder eine Auswärtspartie bei den Starbulls Rosenheim auf dem Programm.

hal

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