Interview nach schwieriger Saison

ECP-Vorstand Thomas Zeck: »Mit blauem Auge durchgekommen«

Thomas Zeck EC Peiting Vorstand
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Thomas Zeck, Vorstand des EC Peiting.
  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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Peiting – Wie Thomas Zeck, Vorstand des EC Peiting, die Spielzeit beurteilte und wie die Pläne für die nächsten Wochen sind, verriet er im Gespräch.

Die Saison ist vorbei. Wie fällt Ihre sportliche Bilanz nach der wohl ungewöhnlichsten Oberliga-Saison aller Zeiten aus?

Zeck: „Durch die ständigen Corona-Pausen, wir waren ja dreimal davon betroffen, war es für die Mannschaft extrem schwer die Leistung abzurufen, zu der sie normalerweise imstande wäre. Deshalb bin ich mit dem Abschneiden situationsbedingt zufrieden.“

Spiegelt die Playoff-Serie gegen Rosenheim die Saison wider? Der ECP war abgesehen von Spiel eins ganz nah dran, den Favoriten zu schlagen. Am Ende wurde ein Erfolg und damit ein zweites Heimspiel oder gar eine Überraschung hauchdünn verpasst.

Zeck: „Das beschreibt es eigentlich ganz gut. Wir waren oft am Drücker, haben uns nicht unterkriegen lassen. Aber letztlich haben ein paar Prozent gefehlt. Wobei man nicht vergessen darf, dass Rosenheim ein starker Gegner war.“

Und wie fällt die wirtschaftliche Bilanz aus?

Zeck: „Man kann es derzeit grob abschätzen. Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen. Die Sponsoren haben uns die Treue gehalten. An der Stelle ein herzliches Dankeschön. Und natürlich auch durch die staatlichen Ausgleichszahlungen konnten wir die Saison ganz gut meistern.“

Von außen hatte es den Eindruck, dass die Oberliga-Vereine durch Corona näher zusammengerückt sind? Und wie hat sich die Pandemie beim ECP ausgewirkt ?

Zeck: „Der Eindruck täuscht nicht. Der Kontakt zwischen den Vereinen war ständig da. Man hat mit den Regularien ständig nachjustieren müssen. Corona hat da ein bisschen zusammengeschweißt und es war natürlich insgesamt sehr herausfordernd. Ich weiß gar nicht wie viele Stunden ich wegen Hygienekonzepten am Computer verbracht habe. Durch die Corona-Geschichte ist der sportliche Aspekt etwas in den Hintergrund gerückt. Mein großer Dank gilt in dem Zusammenhang unserem Teamarzt Doktor Mohr, der das Thema mit den Tests, der Abstimmung mit dem Gesundheitsamt super gemanagt hat.“

Was sind beim EC Peiting die vordringlichsten Aufgaben in den nächsten Wochen und Monaten?

Zeck: „Wir werden die Mannschaft für die kommende Saison zusammenzustellen. Das wird der neue Trainer Anton Saal zusammen mit Teammanager Gordon Borberg machen. Ansonsten sind einen ja derzeit die Hände gebunden. Hoffentlich renkt sich das dann bis in den Herbst ein.“

Dann wären wir schon bei der Wunschliste. Wie schaut die für den ECP aus?

Zeck: „Ganz oben steht die Pandemie in den Griff zu bekommen und zur Normalität zurückkehren zu können. Ein weiterer Wunsch betrifft den Nachwuchs, dass der bald wieder trainieren und gemeinsam Sport machen kann.“

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