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Edelmetall für das Pollinger Ehepaar Grünebach

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Pollinger Paar Grünebachs holen Edelmetall nach Hause
Das Paar will bei den Europameisterschaften im Wintertriathlon im italienische Asiago die nächsten Medaillen holen. © Privat

Polling – Die Pollinger Ausdauersportler Marianne und Peter Grünebach haben sich mal wieder Edelmetall geholt – und die nächsten schon im Visier.

In Andorra galt es bei den ersten Weltmeisterschaften im Winterduathlon 18,8 Kilometer und 427 Höhenmeter – davon 6,4 Kilometer Crosslauf und 12,4 Kilometer Skilanglauf – zu bewältigen. Marianne Grünebach war jedoch geschwächt durch eine Erkältung. Dennoch kämpfte sie sich in der dünnen Luft auf 2 100 Meter durch und sicherte sich ein weiteres WM-Silber. Ihr Ergebnis: 53:24 Minuten für den Lauf, 1:22 Stunden für die Skistrecke (freier Stil).

Ehemann Peter Grünebach hinkte anfangs seinem größten Konkurrenten Reinhardt Engert hinterher. Der Pollinger holte erst vor dem Wechsel zum Skilaufen auf. Er ließ Engert dann aber auf den vier Skirunden mit dem circa 300 Meter langen, durch den Sturm der Vortage verschmutzten, sumpfigen Steilanstieg in Südlage und den vereisten Serpentinen auf den Abfahrten keine weitere Chance. Nach 1:49:05 Stunden konnte der Pollinger seinen fünften Weltmeistertitel der Altersklasse 70-74 bejubeln. Mit 43:56 Minuten für den Lauf und 1:03:23 Stunden für den Skilanglauf hatte er sich jeweils als Schnellster durchgesetzt.

Nur 50 Stunden später stand für Peter Grünebach die nächste Herausforderung bei der Altersklasse M70 der Weltmeisterschaften im Wintertriathlon an. Marianne Grünebach hatte erkältungsbedingt auf ihren Start in der W65 verzichtet.

Die Distanzen waren diesmal 5,4 Kilometer Laufen auf Loipen und Waldpfaden in vier Runden, neun Kilometer MTB-Radfahren auf der Laufstrecke des Winterduathlons in drei Runden und 9,3 Kilometer Skifahren in drei Runden. Dabei waren diesmal sogar 490 Höhenmeter zu überwinden.

Beim Lauf und zunächst auf dem Rad war es erneut Konkurrent Engert, der den Ton angab. Erst in der dritten Radrunde konnte Peter Grünebach zu Engert auffahren, ihn passieren und bis zum Wechsel auf die Ski ein Zeitpolster herausfahren.

Bei der Skirunde merkten einige Athleten den immensen Kraftverbrauch durch Höhenlage und Anstiege. Manche litten unter Krämpfen. Nicht so Grünebach, der sein Rennen lief „wie ein Uhrwerk“, wie seine Ehefrau kommentierte. Nach 2:04:58 Stunden machte er den Sack schließlich zu: das war sein WM-Sieg Nummer sechs.

Als nächstes will das Ehepaar bei den Europameisterschaften im Wintertriathlon im italienische Asiago die nächsten Medaillen holen.

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